Es geht doch um die ursprünglich gebuchte Verbindung (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

mmandl, Dienstag, 12.03.2019, 23:22 (vor 272 Tagen) @ musicus

Ja, weil die Alternative wäre, dass man dem Fahrgast den Anspruch nur gewährt, wenn er ein berechtigtes Interesse an der Wahl der späteren Verbindung hat.

Nö. Die Alternative wäre, dass der Fahrgast eine einen Entschädigungsanspruch begründende Verspätung der tatsächlich gewählten Verbindung wenigstens glaubhaft vorträgt. So wie dass jeder mit +61 oder +121 auch tun muss. Deine Theorie dagegen stellt (betrügerische) Fahrgäste mit +21 ohne jede Plausibilitätsprüfung besser als jene, die +110 auf dem Formular haben.

Der Fahrgast muss natürlich genauso beweisen, dass er die Verbindung mit +120 gewählt hat wie sonst bei +60 oder +120 auch. Es geht allein um die tatsächliche Verspätung am Zielort. Glaubhaftmachung genügt übrigens nicht, der Fahrgast muss im Streitfall schon noch normalen Regeln den Vollbeweis erbringen sofern dies von ihm verlangt wird.


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