Früher war mehr Lametta (Allgemeines Forum)

Fabi, Stuttgart, Freitag, 08.01.2010, 13:47 (vor 6035 Tagen) @ moonglum

So ähnlich sehe ich das auch. Wenn man eine Dienstleistung anbietet, das sogar privat und mit hohem Gewinn. Dann muss der Normalfall sein, dass eine Zugfahrt reibungslos abläuft.

Und falls es doch mal ein Problem gibt, dann muss man versuchen, das zu lösen. Da gibt es Mittel wie Streckeninstandhaltung, Ersatzzüge, Ausbau mit Kreuzungsmöglichkeiten, Umleitungsstrecken, Ersatzpersonal, Kundenkommunikation, ...

Und genau da fehlt es meiner Meinung nach bei der DB AG ganz gewaltig.

Porblem ist halt auch die Fahrplangestaltung. Hätte man z.B.auch Hauptstrecken alle 30 Minuten einen Zug, dann kann man es viel einafcher hinnehmen, wenn mal ein Zug ausfällt. (z.B. gestern in Basel SBB mit einem ICE nach Interlaken erlebt). Oder wenn mal etwas an einem gut gewarteten Speisewagen nicht funktiniort und man nur Geträne hat, ist das kein Problem.

Also, ich sehe das bei mir, wenn ein Unternehmen normalerweise gut arbeitet, dann bin ich durchaus auch bereit etwas zu entschuldigen. Das sollte der Normalfall sein.

Im Prinzip ist das wie beim Fußball, wenn 90% der Spiele gewonnen werden, 5% noch in ein Unentschieden gerettet werden, kann man auch 5% Niederlagen verkraften. Wenn aber 80% verloren werden, muss man die Taktik ändern. :-)

Fabi


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