teilweise fehlende Schulungen (Allgemeines Forum)

bahn-user, Freitag, 08.01.2010, 12:17 (vor 6036 Tagen) @ Alexander
bearbeitet von bahn-user, Freitag, 08.01.2010, 12:19

Ich erlebe es tagtäglich das vor allem das betriebliche Hintergrundwissen bei einem Großteil der Mitarbeiter von Station&Service gar nicht vorhanden ist und es daher immer wieder zu falschen Auskünften gegenüber von Reisenden kommt!

Da würd ich mir manchmal wünschen, dass die Ahnungslosen unter den DB-Mitarbeitern vor Ort aufhören würden, Halbinformationen weiterzureichen und gleich nur an einen Kollegen mit Weitblick verweisen, die es ja durchaus auch in Krisensituationen gibt.

Bei Kyrill fiel mir das auf - da gab es ja am Gesundbrunnen einen mit Handyverbindung zur Transportleitung, der wusste früher als jeder andere am Bahnhof oder auch früher als die Lautsprecherdurchsagen (was eigentlich ein Unding ist!), wann es wieder ab Ostbahnhof weitergehen wird. Von anderen gab es zwar gute Sprechblasen, aber mehr nicht.

Auch frustrierend: Die richtige Informationsweitergabe klappt oft nur tröpfchenweise im Notfall:

Da steht also mal ein gut informierter DB-Mitarbeiter auf dem Bahnsteig oder an einem mobilen Servicepoint und kann nur einem Fahrgast das Problem erklären. 3-4, die am nächsten stehen, hören das noch, der Rest der wartenden Meute aber nicht mehr.

Also lange Schlange, der Mitarbeiter erklärt vieles x-fach und alle verlieren Zeit/Energie/Nerven.

Zugriff auf Lautsprechersysteme (Megaphon? ;-), um im Notfall mal vielen Leuten etwas sinnvoll zu erklären, ja idR lokal nicht vorhanden, sondern kommt irgendwo aus einer anonymen Ferne ;-).

Generell hab ich aber viel Verständnis für die Bahn bei Krisen: Anders als auf Flughäfen gibt es halt x Möglichkeiten für Lösungen, das ist einfach komplexer als die drei Varianten beim Fliegen: "Fliegt/Fliegt nicht/Fliegt verspätet".


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum