Maßnahmen (Allgemeines Forum)

Steffen, Freitag, 18.12.2009, 18:30 (vor 6052 Tagen) @ Alexander

Ich sehe die ganzen Argumente vollkommen ein. Aber ich bin mir sicher, dass die Gesellschafts- und/oder Geschäftsstruktur sich dem Anpassen wird. Zudem gäbe es ja noch die Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Pendlerkosten bezahlt, nicht der Arbeitnehmer.

Z.B. wird sich ein Arbeitgeben dann zwei mal überlegen, ob er von Nürnberg nach München umzieht, wenn seine Angestellten sich weigern (z.B. wegen den von Dir genannten Gründe), mitzugehen. Vielleicht entwickelt sich ja eine Kultur der Dezentralität, wer weiß?

Ich persönlich würde sowieso weg von den Konzernen und hin zum Mittelstand gehen. Das hat zwar mit Umwelt nichts zu tun, würde die Pendelei aber reduzieren. Warum?
(1) Ich sehe eine geringere Fluktuation
(2) Bei Mittelständischen Unternehmen geht man seiner Arbeit nach, nicht seinem Job (also höhere Identifikation, geringere Fluktuation)
(3) Mittelständler produzieren normalerweise immer im selben Ort
(4) Mittelständische Betriebe verteilen sich gut in der Fläche

Auch spielen hierbei (zumindest für mich) die Kosten eine Rolle.
Ich wohne ca. 70 km von meinem Arbeitsplatz entfernt und würde schon umziehen. Jedoch sehe ich es nicht ein, für eine Wohnung der selben Größe aber mit schlechterer Ausstattung (Gasheizung) knapp 300,-€ mehr zu bezahlen als derzeit!

Na das ist doch wunderbar! Die 300 gesparten € (oder ein Teil davon) kannst Du dann in die Fahrtkosten investieren. Aber halt ohne Bezuschussung vom Staat.

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