Designer Tipp für Velaro Redesign in 15-20 Jahren (Allgemeines Forum)

Goldberger, Montag, 23.12.2013, 19:46 (vor 4467 Tagen) @ moonglum

Die europaweite Einigung per EU-Verordnung ist ja gescheitert, trotzdem gibt es in der Praxis viel weniger Probleme als man denkt:

Heute werden - wenn nicht sowieso Euro-Flachstecker verwendet werden - praktisch nur noch Stecker für E+F (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:CEE_7-7.jpg) verwendet. Diese können in praktisch ganz Euro verwendet werden, mit genau 4 Ausnahmen:
-UK und Irland
-Schweiz

-Dänemark (tlw)
-Italien (tlw)
In letzterem gibt es bei Neuinstallationen praktisch nur noch Kombisteckdosen, die italienische Flachstecker und E/F-Stecker aufnehmen => langfristig Schuko. In Dänemark passen Schuko-Stecker rein, allerdings ohne den Neutralleiter. Ob dessen Stellenwert in Zeiten von FI noch hoch ist mögen Elektriker beurteilen (ja, ich weiß, ein FI ersetzt einen Schutzkontakt nicht direkt). Da für kaum ein Importgerät extra Dänemark-Stecker verkauft werden, ist das dort auch wohl gängige Praxis.

Ich weiß es klingt etwas arrogant "aus dem großen Kanton", aber - trotz durchaus vorhandener technischer Vorteile - würde es mich also nicht wundern wenn die Schweiz hier ihren Steckertyp irgendwann mal aufgibt, sie währen sonst die einzigen in Kontinentaleuropa...

Im Zug betrifft es in der Praxis Notebook-Netzteile und USB-Ladegeräte. Für letztere währe ja eine Gleichstrom (USB-) Entnahmemöglichkeit eine Lösung für neue Züge, man bräcute nur noch ein entsprechendes Kabel. Da hätten alle was davon, wäre wahrscheinlich für den Bahnbetreiber etwas teurer.
Für das Notebook-Netzteil müssten die Schweizer halt einfach einmal ein Kabel "Rest Europa" für < 2-3 Euro kaufen und gut ist - sollte mit den meisten Netzteilen gehen.

Und: Nix für ungut, mir ist die Schweiz durchaus sympathisch ;-)


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