Ist nun die Tunnelproblematik schuld? (Allgemeines Forum)

Henrik, Samstag, 21.07.2012, 14:30 (vor 5007 Tagen) @ Reisender

Die NIM ist mit max. 20 Promille trassiert, KRM mit 40 Promille.
Auf NIM sind keine Güterzüge zugelassen weil die Begegnung von Güter- und Reisezügen TECHNISCH verhindert werden muss. Das geht mit dem derzeitigen Signalsystem nicht. Eine Steigung von 20 Promille ist für Güterzüge außerdem schon heftig, Hannover-Würzburg hat z.B. maximal 12,5 Promille Steigung.

Eben, dann ist die KRM sogar doppelt so steil wie die NIM. Zwischen München und Ingolstadt sind auf der NIM übrigens durchaus Güterzüge unterwegs, nur nicht auf der NBS Ingolstadt-Nürnberg. Dann habe ich es also doch richtig in Erinnerung gehabt, dass es das Güterzugverbot wegen der Begegnungsproblematik im Tunnel (?) gibt. Wenn es keine Tunnel gibt, so wie zwischen München und Ingolstadt, dann dürfte es insofern doch keinerlei Probleme geben.

genau.


4 Fahrzeuge zur Beförderung von Gütern

Behördliche Auflagen und betriebliche Bedingungen führen
zu Einschränkungen für Fahrzeuge zur Beförderung
von Gütern. Die Begegnung dieser Fahrzeuge mit Fahrzeugen
zur Beförderung von Reisenden ist danach in
SFS-Tunnel durch eine signaltechnisch sichere Lösung
auszuschließen. Da diese Lösung noch nicht zur Verfügung
steht, darf auf SFS mit Tunnel in denen mehr als 250
km/h gefahren wird, kein Fahrzeug zur Beförderung von
Gütern eingesetzt werden.

aus:
Richtlinie 810.0200A61
Schnellfahrstrecken für Geschwindigkeiten über 250 km/h
http://fahrweg.dbnetze.com/file/2361248/data/rw2013_810_0200A61.pdf


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