Wieso nicht Durchbindungen nach Leipzig/Dresden? (Allgemeines Forum)

naseweiß, Samstag, 25.02.2012, 11:36 (vor 5155 Tagen) @ Giovanni

Die Züge über Halle beginnen größtenteils in Berlin. Es gibt nur wenige Durchläufer von Stralsund und Hamburg.

Deine Grundidee finde ich nicht schlecht, wird aber wohl daran scheitern, dass man damit dann schon drei Linien Leipzig-NRW hätte, was sich kaum rechnen dürfte ...

Nun, die ICE-Routen ab Berlin verlaufen nunmal hauptsächlich nach Westen (Hamburg, Hannover, Braunschweig) und Süden (Halle, Leipzig, Dresden). Der Norden ist mit wenigen Zugpaaren (Rostock, Stralsund) schnell bedient. Im Osten, Polen, gibt es kaum Durchbindungen (EC Sczcecin und Wroclaw?), zumindest keine ICE.

Um also Linienendpunkte in Berlin zu vermeiden, bleibt nur Hamburg/Hannover - Leipzig/Dresden als Durchbindung. Im Extremfall würde man noch Braunschweig - Halle dazunehmen. Das ergäbe dann aber erstens überhaupt keine sinnvolle Durchbindungen, zum anderen auch sehr lange Linien. Dagegen können Züge von NRW-Hannover in Leipzig/Dresden enden, Züge von München-Leipzig in Hamburg, werden also nur ca. 1,5 h verlängert.

... zumal Kuppeln in Berlin notwendig wäre, da 2x402 problematisch wäre, wegen begrenzter Anzahl Tfz.

2x402 wäre auch für den Leipziger Hauptbahnhof zu lang (1x401 oder 2x411 gehen noch).

Tolle Eigenschaft des (ehem.?) größten Bahnhofs Deutschland!

Suche nach einem Ausweg: Welche ICx könnte zukünftig auf der L10 unterwegs sein? Wirklich 2x 7er oder doch nur 1x 10er ohne Flügelung Hamm? Oder vielleicht 2x 411er, nachdem diese auf der L28 entbehrlich werden? Mit den letzten beiden Varianten ginge es wieder. Auch besteht dann keine 402er-Knappheit mehr, hoffentlich nicht eine neue. Betrachtet man das Gesamtnetz, sollten Durchbindungen helfen Garnituren einzusparen, da weniger Wendeaufenthalte dabei sind.

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