Tarifsystem-Vorschläge (Fahrkarten und Angebote)

Ösi, Montag, 11.07.2011, 02:00 (vor 5564 Tagen) @ Redesign

Grundsätzlich sehe ich die Vorteile eines einheitlichen Preissystems, nur wenn dann alle genau dann fahren, wenn sie wollen - Preis ist immer gleich - dann müsste die Bahn zuviele Wagen bereitstellen für Wochenenden und Rush-Hour-Zeiten, wodurch der Preis insgesamt zu hoch wäre, deshalb meine Ergänzungen:

Ob die hypothetische EUB jetzt 2.000 oder 2.500 Wagen bestellt, fällt (im Vergleich zu anderen Summen, die anfallen) kaum ins Gewicht.

... und durch z.B. drei Preiszonen: Hauptverkehrszeit, Normalzeit, Randzeit
anders läßt sich der Kundenansturm am Wochenende kaum steuern...

Wie würdest du diese Zeiten definieren?

eher für die kürzeren Strecken im Fernverkehr geeignet, ansonsten würde ich drei Preiszonen bilden mit einem Maximalpreis
Kurz - Mittel - Langstrecke

den gleichen Preis pro Kilometer wie von Köln nach Essen würde jemand von Flensburg nach München würde kaum bereit sein zu zahlen...
die internen (u.a. Verwaltungs-) Kosten seitens der Bahn für Nebenkosten wie Ticketausstellung fallen ja nur einmal an, nicht pro km
deshalb Maximalpreise

Verwaltungskosten für Ticketausstellung sind vernachlässigbar. Du hast allerdings Recht, dass aus psychologischen Gründen eine Preisdegression durchaus sinnvoll wäre, z.B. die ersten 200 km kosten 10 Cent, die nächsten 500 kosten 8 Cent und alles danach 6 Cent. Dann würde Köln nach Essen (85 km) 8,50 Euro kosten und Flensburg nach München (1012 km) 78,72 Euro.

Alternative wäre ein Europäischer Verkehrsverbund, an dem alle öffentlichen Verkehrsmittel Europas beteiligt sind, und man zahlt einen Zonentarif.

oder eben Bahnbonus

Ich kann auf alle nicht bahnbezogenen Prämien gut verzichten.

keine Tickets mehr mit Zugbindung - das ist für Flugzeuge ok, nicht für die Mobilität auf ein paar hundert Kilometern.

Deine vorgeschlagene Aufteilung in drei Zonen ist aber auch eine "schwache" Zugbindung.

Ja, vor allem auch im Zug, meinetwegen mit 2 oder 3 Euro Zuschlag, damit nicht alle ihre Tickets erst im Zug lösen... 10 Euro halte ich schon für eine Strafgebühr. Erstfahrer werden dadurch zu Einmalfahrern.

Ich würde in den Zügen einfach Automaten aufstellen (mit mehrsprachigen Hinweisen). So fällt die Spekulationsmöglichkeit weg.


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