Unterschiede bei den Transportleitungen ... (Aktueller Betrieb)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 04.03.2011, 23:07 (vor 5597 Tagen) @ Tabernaer
bearbeitet von 218 466-1, Freitag, 04.03.2011, 23:07

Es gibt eine bundesweit gültige Wartezeitvorschrift, in der alle Bahnhöfe Deutchlands aufgelistet sind mit der jeweiligen Wartezeit der Züge aufeinander.

Richtig. Die liegt auch auf jedem Stellwerk mit Reisezughalten.

Diese Wartezeitvorschrift wird u.a. nach den Vorgaben der einzelnen beteiligten EVU und der Mindestübergangszeit zw. den Bahnsteigen erstellt. Hauptsächlich aber nicht nuir anhand dieser WZV disponiert die Transportleitung das Warten der einzelnen Züge aufeinander. Dabei spielt es nur eine untergeordnete Rolle, warum der ICE mit +xxxmin. in Mannheim eintrifft. Eine Haltezeitüberschreitung im Sinne der WZV ist grundsätzlich genemigungspflichtig durch DB Netz in Berlin. Wenn DB Netz dieser Story zustimmt wartet der Zug in Mannheim-wenn nicht, dann guggst du in Röhre.

Ist auch im NV so. In Aulendorf sind die RE nach München um 9:07, 13:07 und 19:07 gnadenlos pünktlich abgefahren, auch wenn im selben Moment der leicht verspätete RE von Lindau am gleichen Bahnsteig nebenan eingefahren ist.

Denk mal dran, warum das so ist. Auch der Abbringerzug hat Anschlüße zu ereichen. Diese Wiederrum haben ebenfalls Anschlüsse etc. So kann sich eine kleine Verspätung von 2Min. zu einem Riesenproblem auswachsen.

Es hat z.T. auch betriebliche Gründe wenn sonst ein Gegenzug (bei den o.g. RE war es X EC München-Zürich in Leutkirch) oder nachfolgender Zug aufgehalten wird.

U.a. darum drängelt das Personal manchmal bei solchen klitzekleinen Abweichungen so....

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum