Güterzüge über die Rennbahn? (Allgemeines Forum)

Henrik, Dienstag, 11.01.2011, 13:29 (vor 5607 Tagen) @ Oscar (NL)

Ich bleibe dabei, dass die Güterzüge auf Augsburg-München in Zukunft sicherlich nicht zu kurz kommen werden.

Im Fernverkehr fahren dort die ICEs nach Stuttgart (stündlich), die ICs/ECs nach Karlsruhe/Frankfurt (stündlich), die ICEs/ICs nach Berlin (zweistündlich?) sowie die ICEs nach Hamburg/Bremen (einzelne Züge).

Vereinzelt noch der TGV nach Paris und der Königssee

Das ist doch nicht so grob, da wird doch dazwischen mal Platz für einen Güterzug sein!

Grob gesagt 3 Fernzüge pro Stunde.
50 km bei 230 km/h = 13 Minuten (Fernzug)
50 km bei 100 km/h = 30 Minuten (Güterzug)
Unterschied = 30 - 13 = 17 Minuten
Durchschnittlicher Zugabstand bei 3 Zügen pro Stunde = 20 Minuten.
Zugfolgezeit = 3 Minuten
Pufferzeit zwischen zwei Trassen = 20 - 17 - 3 = 0 Minuten.

-> bei der geringsten Verspätung des Güterzuges hat der ICE schon einen Trassenkonflikt.

.....wenns denn so wäre, aber auch dann wäre noch der 3 min abstand.

Es sind nicht in jeder Stunde 3 Fernzüge,
und diese fahren auch nicht in strikten 20-minuten Abstand.
Zumindest die ICs/ECs fahren keine 230 km/h, sind dann 15 Minuten.

Also Platz wäre da durchaus locker.
Aber deutlich mehr Platz, mehr Kapazität wäre auf jeden Fall auf den Regio/Güterzuggleisen nebenan.
Und nur dafür wird der Abschnitt ja ausgebaut.
Dem Fernverkehr bringt das keine Minute Zeitgewinn, einfach nur Stabilität.


Gruß,
Henrik


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