A'burg-Mün.: "Dieses Jahr wird die Bahn-Strecke vierspurig" (Allgemeines Forum)

Jogi, Montag, 10.01.2011, 14:19 (vor 5630 Tagen)
bearbeitet von Jogi, Montag, 10.01.2011, 14:20

Hallo zusammen,

wie die Augsburger Allgemeine berichtet, wird "nach Auskunft der Bahn im Juni" der viergleisige Ausbau zwischen Augsburg und Olching "endgültig dem Verkehr übergeben".

„Der Verkehr wird künftig deutlich entzerrt werden“, betont Stefan Kühn, Leiter des Bereichs Kundenmanagement und Fahrplan bei der Bahn, gegenüber unserer Zeitung. Der Regionalverkehr laufe dann auf eigenen Gleisen. „So können wir pünktlicher und zuverlässiger fahren“, verspricht er.

Ab Dezember haben vor allem ICE-Reisende zudem einen kleinen Zeitvorteil. Mit 230 Stundenkilometern statt bisher 200 km/h können dann Schnellzüge gen Südosten rollen. Die Fahrtzeit nach München schrumpfe auf unter eine halbe Stunde (bisher etwa 35 Minuten), heißt es.
Dazu habe ich eine Frage: gegenüber dem aktuellen Fahrplan und den hier im Forum erwähnten zwei Minuten Pufferzeit wegen des Baus von "Neu Ulm 21" lässt sich danach eine etwa 10 Minuten frühere Ankunft der ICE aus Richtung Stuttgart ermöglichen (xx.23 anstatt heute xx.33). Das reicht, um im Vergleich zum heutigen Fahrplan, den zweistündlichen Anschluss an die Brenner-ECs zu erreichen (ab zur min .31), allerdings nicht die vier Minuten vorher abfahrenden RJ gen Wien.

Wenn es kommt, finde ich das eher "suboptimal" gelöst. Ist es denn absehbar, dass man mit den ICE-Zügen den Anschluss an die RJ erreicht? Sonst ist es wie heute nur mit den IC-Zügen erreichbar, die aber inzwischen zwei 4-Stunden-Lücken aufweisen.


Ein weiterer Nutzen des Bahnausbaus: Die Strecke wird fast vollständig mit Schallschutzwänden eingekleidet. [...] Diese „Hürden“ sollen künftig auch Selbstmorde auf der Schiene verhindern. Derzeit beklagt man in Bayern einen Suizidfall pro Monat.
Auch ein interessantes Argument...

Grüße, Jogi


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