[leicht OT]: Suizidgefahr in Bayern (Allgemeines Forum)

NIM rocks, Montag, 10.01.2011, 16:40 (vor 5604 Tagen) @ 218 466-1

Ein weiterer Nutzen des Bahnausbaus: Die Strecke wird fast vollständig mit Schallschutzwänden eingekleidet. [...] Diese „Hürden“ sollen künftig auch Selbstmorde auf der Schiene verhindern. Derzeit beklagt man in Bayern einen Suizidfall pro Monat.
Auch ein interessantes Argument...


Das ist wahr. Wobei wenn damit argumentiert wird, sollte man die NIM bitte auch mit Schallschutzwänden einkleiden. Erst dann geht diese Zahl vielleicht zurück.


Das würde die Situation nicht verbessern, weil Schallschutzwände eine Anzihungskraft auf "Künstler" haben, die nicht nur auf der NIM heuer schon soundsoviele Bundespolizei-einsätze ausgelöst haben.

Zur PU-Abwehr helfen evtl. 10 Meter hohe Zäune mit Stacheldraht, naja auch nicht wirklich. :-)ss
Aber in Bayern ist das doch gar nicht so schlimm. Eine der meißt betroffenen Strecken in Deutschland ist die "Südbshn" Ulm-Fr'hafen. Dort gibt es pro Jahr 6-10 PUs, alle innerhalb eines 2 Km- Abschnitts bei Weißenau.

Ich kann zwar keine Statistik zu Rate ziehen, aber "normalerweise" ziehen die SFS die Selbstmörder an, insbesondere die KRM. Vor allem, weil auf diesen Strecken der Unfall eher seltener Vorkommt (als solcher, Gleislatscher z.B.). Auf Altbaustrecken gibts ja genug Gleislatscher.


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