(ZM:) Kommission zwecks Zugstreichungen wird aktiv. (Allgemeines Forum)

gnampf, Samstag, 31.10.2026, 14:06 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 40 Min.) @ JeDi

Grundsätzlich arbeitet man ja schon seit ein paar Jahren in die Richtung (InfraGO dazu), bislang ist als einziger größerer Kollateralschaden dadurch der RE-Halt in Mannheim-Waldhof entfallen...

Anscheinend bisher auch noch nur sehr punktuell, und an Auswirkungen auf den GV scheint mir in der Präsentation nicht so viel zu stehen? Ist da sicherlich auch schwerer zu bewerten, gerade bei "Gelegenheitszügen" ohne regelmäßige Trasse.

Ja, der Infrastrukturausbau anhand des geplanten Fahrplans ist da ein Teil des "Problems", ansonsten disponiert die Schweiz halt auch etwas anders. Dort haben pünktliche Züge Vorrang vor verspäteten (während in Deutschland der Grundsatz "schnell vor langsam" gilt), sodass ein durchfahrender verspäteter Zug in der Regel nur um genau einen Blockabstand schneller sein wird, als ein Umstieg auf den nächsten Taktzug.

Aber halt trotzdem zusätzliche Kapazität und Komfort für alle im Zug bringt. Gut, für die Kapazität schert die SBB dann einen Ersatzzug ein, der aber halt nur die mitnehmen kann, die schon da sind oder im Verlauf zusteigen werden, nicht aber alle die im verspäteten Zulauf sind.
Und klar, allen Umsteigern hilft der verspätete Zug im Zweifel da auch nichts, da sie beim Umsieg dank Taktknoten dann eh auf den nächsten Zug warten müssen.

Am Ende vielleicht doch das Rezept vom NV verwenden, weswegen da die Pünktlichkeit besser ist? Also nicht mehr 1.000km+ quer durch die Lande mit einer Leistung gurken, sondern nach 200km wird gewendet und die Kunden müssen umsteigen. Damit bleiben Probleme lokaler begrenzt, und wohl auch auf weniger Reisende begrenzt. Dafür sinkt halt der Komfort für alle und die Reisezeiten steigen. Mit Pech musst du dann von Hannover nach Kassel Wilhelmshöh zwischendrin noch in Göttingen umsteigen...


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