(ZM:) Kommission zwecks Zugstreichungen wird aktiv. (Allgemeines Forum)

gnampf, Freitag, 30.10.2026, 18:31 (vor 3 Tagen) @ JeDi

Oder man regelt Dinge über den Preis, was ja in der Vergangenheit auch schon öfters geklappt hat.

Klar, die Anzahl Reisender zu verringern ist kein Problem, im Zweifel fahren dann halt auch leere Züge. Dürfte aber wohl für Keinen wirklich von Vorteil sein größere Mengen an Kunden dauerhaft zu vergraulen, weder für die DB FV, noch für die InfraGo, noch für die Kunden, noch für die Umwelt, noch für die Autofahrer, etc.

So wie ich das verstanden habe, ist der "robuste Fahrplan" eine Idee unter Mitwirkung von InfraGO. Die könnten also auch ihr Trassenkonstrutionsregelwerk so anpassen, dass die entsprechenden Zeitpuffer entstehen (und dann quasi als Nebeneffekt die aktuelle Zugzahl nicht mehr passt). So würde die Kapazität insgesamt eingeschränkt, und es könnte eben grade nicht jemand in die freiwerdenden Lücken einspringen. Hierzuforum wird da ja öfters der Vergleich zur Schweiz gezogen, wo die Fahrpläne weniger auf Kante genäht seien.

Ob sich das durchsetzen lässt in D, und auch Klagen von Flix, Italo, den Güterunternehmen und Co standhält? Ich wage es irgendwie zu bezweifeln. Erstrecht wenn sich der Verkehr am Ende womöglich dann doch nicht so stabilisiert wie erhofft. Davon ab würde die Regelwerksanpassung dann wahrscheinlich noch viel mehr durcheinander werfen, nicht nur ein paar Fernverkehrstrassen, sondern auch den ganzen NV aus dem Takt werfen.

Auf Kante genäht ist die Schweiz in gewissem Rahmen aber wohl auch, sonst würden verspätete DB-Züge da nicht so auffallen das man sie gleich rauswerfen muss. Da ist es wohl eher das gefahrene Tempo was Reserven bringt, aber der Plan bei uns ist ja nicht die Züge zu verlangsamen, sondern eher die Kettenreaktionen über den Tag schnellstmöglich wieder zu brechen. Dazu würde in meinen Augen dann auch gehören das man auf Kurz/Bahnsteigwenden verzichtet. Nur das kostet eben dann wieder bei Material und Personal, und ob sich da die dann ausfallenden Leistungen entsprechend umverteilen lassen?


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