Weniger Zug-Km sind teurer? (Allgemeines Forum)

JanZ, HB, Montag, 17.08.2026, 10:53 (vor 2 Stunden, 16 Minuten) @ Der Blaschke

Beispiel: Wieso blockiert eine Linie Königstein - Frankfurt Gleiskapazitäten am Frankfurter Hbf, es wäre kein Problem, wenn diese Minizüge nur - wie früher auch - bis Frankfurt Höchst fahren würden.

Beispiel: Wieso muss ein Zug von Glauburg - Stockheim nach Frankfurt durchfahren. Dieser Zug könnte ebensogut wie früher auch nur bis Vilbel fahren.

Beispiel: Warum fährt die Odenwaldbahn über Darmstadt Nord nach Frankfurt. Es würde völlig reichen, wenn dieser Zug nur bis Langen fahren würde. Dort müsste man dann eben in ein größeres Gefäß umsteigen.

Warum das nicht gemacht wird: Weil das alles Geld kostet


Hm. Was genau ist jetzt teurer daran, Zugkilometer einzusparen?

Genau das habe ich mich auch gefragt.

Wenn es um notwendige Wendegleise/Signaltechnik geht: die muss man ja nur einmal installieren und dann kann man jahrzehntelang Zugkilometer sparen.

Es steht aber bei mehreren der Beispiele dabei, dass es früher auch schon so war, also geht es wahrscheinlich ohne Umbauten auch wieder so. Ich habe auch noch nie gehört, dass ein Zug nur wegen fehlender Wendegleise in der Peripherie in einen größeren Knoten fährt. Das dürfte immer der schon erwähnten Umsteigefreiheit dienen.
Abgesehen davon sehe ich auch nicht unbedingt, wo die erwähnten Züge nun Kapazitäten für einen dichteren Takt im Fernverkehr blockieren. Gerade in Frankfurt können ICE wegen Bahnsteiglänge und Anfahrbarkeit der Strecken nicht überall halten. Die meisten ICE müssen auf die Main-Neckar-Brücke oder kommen von da, da nutzt ein freies Gleis Richtung Höchst gar nichts.


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