Hamburg-Berlin: Züge fahren nach der Renovierung langsamer (Allgemeines Forum)

JanZ, HB, Freitag, 27.02.2026, 12:24 (vor 12 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von JanZ, Freitag, 27.02.2026, 12:25

Hey.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Zuege-zwischen-Hamburg-und-Berlin-sind-nach-der-Sanierun...

Der Bahn-Experte und Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin, Christian Böttger, hält das für vorgeschoben. "Die wechselnden Ausreden der DB sind beunruhigend", sagt er der SZ. "Jetzt ist die Ausrede nicht mehr, dass die Strecke marode ist, sondern dass sie überlastet ist." Für die Fahrgäste sei das enttäuschend. "Da wünsche ich mir von der DB in Zukunft mehr Ehrlichkeit."

Was ist denn die Ehrlichkeit?

Das frage ich mich auch immer. Auch dann, wenn es immer wieder heißt, dass die von den EVU angegebenen Verspätungsgründe nur "Ausreden" seien: Was ist denn nach Meinung dieser Leute die Wahrheit: Dass man eigentlich keine Lust und lieber länger Kaffeepause gemacht hat? Ein Freund von mir wollte auch mal die Begründung "behördliche Maßnahme" für eine Störung nicht glauben und hat bei der DB nachgefragt, welche Behörde diese denn angeordnet habe. Nachvollziehbarerweise hat man darüber keine Rechenschaft abgelegt, weswegen er jetzt auch glaubt, dass es sich um eine "Ausrede" gehandelt habe.

Aber zu diesem konkreten Fall: Wenn die Züge mehr Zeit in den Fahrplan bekommen, weil die Strecke überlastet ist, dafür aber zuverlässiger fahren, dann ist das ja gut so. Dann hätte man das allerdings auch gleich so kommunizieren können, anstatt zu versprechen, dass nach der Generalsanierung alles besser wird. Gleiches gilt, falls man wirklich bei der Sanierung noch Bedarf für Langsamfahrstellen entdeckt haben sollte, wie anderswo im Thread vermutet.


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