Das Leben könnte so einfach sein ... (Allgemeines Forum)

Hustensaft, Freitag, 30.01.2026, 17:22 (vor 2 Stunden, 33 Minuten) @ GoethesGarten

Die DB sagt intern in ihrer aktuellen Vertriebsinfo sinngemäß: Wir prüfen die Auswirkungen des Urteils, aber unser Personal ist weiterhin angehalten nur Chipkarten und digitale Smartphone-D-Tickets zu akzeptieren. D-Tickets auf Papier seien weiterhin nicht zulässig.

Wir sind also schon soweit, dass Urteile ignoriert werden - bedenklich.

Jetzt kommt aber der Knackpunkt: Öffnet man damit nicht auch Fälschern Tür und Tor? War das denn nicht der Hauptgrund für die Digitalisierung? Das ist eine ernsthafte Frage meinerseits. Mag sie mir jemand sachlich beantworten? Mich interessiert das wirklich.

Nein, das sind hausgemachte Probleme. Das D-Ticket sollte unbedingt und mit der Brechstange ein digitales Leuchtturm-Projekt werden, in der Folge hat man sich gnadenlos verrannt. Eine korrekte und digitale Lösung käme streng genommen sogar vollkommen ohne Code oder Chipkarte aus, wenn der Fahrgast zustimmt, seinen Perso, der ja maschinenlesbar ist, einlesen zu lassen, in allen anderen Fällen ist ein Code/eine Chipkarte nur eine Vereinfachung. DAS digitale Momentum wäre es, wenn es eine einheitliche Datenbank gäbe, auf die im Moment der Kontrolle online zugegriffen würde, so könnte man die Gültigkeit ganz problemlos prüfen - egal, wie ein Code vorgezheigt wird; aber so digital wollen wir dann doch nicht werden ...


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