Wirklich Aufgabe der Flottenstrategie? (Allgemeines Forum)

Aphex Twin, Samstag, 08.11.2025, 14:50 (vor 95 Tagen) @ JeDi

Mmh, heißt denn "Einheitsflotte" wirklich, dass sie von einem Hersteller kommen muss (klar, das wäre eine denkbare Interpretation), dass die Züge alle 100% identisch sind, oder heißt Einheitsflotte, dass die Fahrzeuge mit identischen Parameter kommen, und ohne Folgen für die Reisenden durchtauschbar sind?

Eine echte Einheitsflotte (im Sinne von "alle Züge sind 100% identisch) hätten die SBB ja auch im Einstockbereich mit ihren fifty shades of flirt nicht so wirklich - großteils aber nur mit Unterschieden im Detail.

Es geht auch um Mehrfachtraktion. Alle Doppelstöcker fahren oft in Doppeltraktion. Das fängt mit den FV Dosto an (200 m & 100 m), geht mit IR Dosto (KISS, 150 m) weiter und ist auch so bei den drei bisherigen S-Bahn Generationen. Die ersten beiden Generationen der S-Bahn DPZ und DTZ (100 m) oft auch in Dreifachtraktion. Und bei den drei einstöckigen FV Triebzügen (ICN, Astoro, Giruno) gilt dies auch. Bei den Wagenzügen (EW IV, IC 2000) kann und wird sowieso täglich gestärkt und geschwächt.

Ich würde sagen dass abgesehen von den einstöckigen Nahverkehr (Flirt), verkehren die überwiegende Mehrheit aller Züge in Mehrfachtraktion, dies ist zumindest das was ich im Großraum Zürich beobachte. Im iC und IR Verkehr hat man jetzt schon sechs Zugtypen die sich nicht miteinander koppeln lassen (+ die ausländischen Züge die in die Schweiz kommen, ETR 610, ICE 4, Railjet, TGV).


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