Anschlussvormeldung per MOBY-App - mehr Schein als Sein (Allgemeines Forum)

gnampf, Samstag, 23.03.2024, 16:57 (vor 30 Tagen) @ JeDi

Ich dachte, ich hätte dazu hierzuforum schon mal was geschrieben, habs aber grade nicht gefunden. tl;dr: Bringt nichts, besser über das Zugpersonal vormelden.

Wenn es denn welches gibt, was Vormeldungen machen kann. Der TF kann zwar mal beim Fahrdienstleiter durchfunken, hat aber eigentlich anders zu tun. Und Begleitpersonal ist längst nicht immer vorhanden, und wenn vorhanden längst nicht immer motiviert.
Und aus einem Fernzug heraus bringt einem das ja erstrecht nichts, dort wird Vormelden ja prinzipiell inzwischen abgelehnt, oder dem Kunden halt erzählt man hätte alles vorgemeldet, obwohl eben gar nix passiert ist weil dort der Algorithmus zu entscheiden hat.

Als Zugpersonal, das (auch) hin und wieder in Bayern unterwegs ist, sprachen mich öfters Leute an, dass ich ja durchgesagt hätte, Zug x würde warten, ihre App würde aber anzeigen, dass nicht gewartet würde, und die nächste Verbindung eine Stunde später sei.

Das könnte halt das gleiche Problem bei VT642 mit der Moby-App sein: fehlende/falsche Rückmeldung im System. Da kann die App dann natürlich auch nix machen, außer Mist anzeigen.

Bei allen Versuchen, wo ich das selbst ausprobiert hatte, hatte ich das gleiche Bild wie du: Bis kurz vor Planabfahrt des Anschlusszuges steht drin "wird bearbeitet", dann "kann nicht warten" - und zwar unabhängig davon, was über den ansonsten regulären Weg (Zugpersonal -> zubringendes EVU -> abbringendes EVU -> Infrastruktur) bereits entschieden wurde (in meinem Fall sogar meist positiv, weil es wirklich nur um einzwei Minuten ging).

und was sagten da Bahnhof live oder DB Navigator zu dem Umstieg? Ist das also in den Endkundensystemen überhaupt angekommen, oder war das doch eher inoffiziell... denn offiziell werden aus 1-2min ja schnell über 5, wegen der Mindestumsteigezeit, wenns nicht bahnsteiggleich ist.


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