DB AG hat keinen "Erfolgsdruck" (Allgemeines Forum)

ffz, Donnerstag, 07.03.2024, 09:41 (vor 919 Tagen) @ Leitstelle


Definitiv nein! Es ist eigentlich ganz einfach, es wird keinen Abschluss geben welcher unter dem Marktniveau bleibt. Es liegt jetzt an der DB dieses Trauerspiel endlich zu beenden.

Hallo,

ich glaube nicht, dass die DB AG sich dem Druck der Streiks beugen wird und den 35-Stunden zustimmen wird. Zumindest werden da auch weitere Streiks recht wenig bewirken, schlicht weil die DB AG auch weiß, dass die meisten GDL Mitglieder sich den Streik nicht ewig finanziell leisten können. Zudem hat man mit Druck und Streiks noch nie viel erreicht, sondern eigentlich immer nur bei Verhandlungen. In sofern hat die DB AG auch aus meiner Sicht keinen Grund das "Trauerspiel" zu beenden.

Ich würde sagen wenn sich keine von beiden Seiten bewegt, was ich aktuell nicht sehe, dann läuft das eher auf einen Streik wie aktuell beim Zugpersonal in Großbritannien bei mehreren EVU raus, da wird seit 16 Monaten immer wieder wegen Bezahlung, Urlaub, Eingruppierungen und Ausbildung gestreikt, bisher hat man keine Einigung gefunden.

Zu Mal ich der Überzeugung bin, die meisten Unternehmen die dem "Marktniveau" der GDL zugestimmt haben, setzen darauf, dass die GDL bei der DB AG die 35-Stunden nicht durch bekommt und sie dann entsprechend "nachverhandeln" können.

Nicht zu vergessen, dass die GDL-Mitglieder auch ihren eigenen Arbeitsplatz "schädigen" bzw "abbauen". Wenn man DB Cargo abwickeln sollte, weil mit dem Geschäftsmodell kein Geld zu verdienen ist, dann werden zwar bei den "Privaten" Lokführer gesucht, aber bei den "Privaten" will bei nicht wenigen keiner etwas von Tarifvertrag und Gewerkschaft wissen, da sagt der Chef dann recht schnell du kannst du den Bedingungen hier arbeiten oder wenn dir das nicht gefällt dir einen anderen Arbeitgeber suchen.

Gruß


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