Problematik (Aktueller Betrieb)

Sportdiesel612, Donnerstag, 24.11.2022, 23:25 (vor 14 Tagen) @ Bahngenießer

Zweimal habe ich bei Verspätungen von Angestellten der DB in deren Dienstabteil gehört, dass man nicht mehr "vorausmelden" kann, wenn man einen Anschlußzug erreichen möchte.
Aber neulich dann eine Durchsage (!) im Zug dass man an die Leitstelle die Verspätung vorausmeldet. Was gilt denn nun?


Bisher konnte ich mir eher vorstellen, dass im Zug z. B. 30 Fahrgäste waren, die den Anschlusszug A bekommen wollten. Höchstens einer davon ging zum Tf oder Zugbegleiter, letztere meldeten bei Bedarf den Anschluss vor und gaben dabei vorsichtshalber ein paar Fahrgäste mehr an als nur den einen. Und was konnte der Entscheidungsträger mit der Meldung des Tf anfangen?

Ich finde, bei häufig genutzten Anschlüssen sollte auf jeden Fall so lange gewartet werden wie dies für alle Beteiligten und den Betriebsablauf zumutbar ist. (In Härtefällen am besten länger als in anderen Fällen!) In vielen Fällen kann natürlich eine Wartezeit von einer Minute schon zu lange sein.

Inwieweit sich die betroffenen Fahrgäste selbst proaktiv an das Zugpersonal wenden, ist eher von Zufällen abhängig. Wenn man die Wartezeit von der Zahl der umsteigenden Reisenden abhängig machen will, sollte sich besser das Zugpersonal an die Reisenden wenden. (Entweder beim Durchgehen durch persönliche Ansprache oder aber durch Aufforderung per Bordlautsprecher, sich zu melden!)

Ja. Wo steht überhaupt bei irgendeiner Bahn (incl. Nahverkehr), dass Fahrgäste bei Umsteigewünschen aktiv auf das Personal zugehen sollen? Wo steht der Begriff "vorausmelden"? Die Vielfahrer lernen das mit der Zeit.


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