OT: Beschwerden (Fahrkarten und Angebote)

Tobs, Region Köln/Bonn, Mittwoch, 23.11.2022, 15:22 (vor 15 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Ich möchte aber zu bedenken geben, dass zu viele Beschwerden möglicherweise dazu führen, dass der Verkauf gänzlich eingestellt wird.

Das ist durchaus möglich, dennoch wäre es absolut falsch. Konstruktive Beschwerden sollten m. E. immer geäußert werden - auch im Hinblick auf das beschriebene Risiko. Es bringt doch wenig, wenn der Kunde unzufrieden ist, weil ihm etwas zugesagtes verwehrt wird.

RENFE sollte hier - aus ureigenstem Interesse (Stichhwort: Image) - Kulanz walten lassen und was die DB angeht, sollte man bemüht sein, diesen Passus von der Fahrkarte - nach Möglichkeit - zu entfernen. (IT ist manchmal tricky, aber das sollte doch irgendwie möglich sein.) Und wenn dann ein Kunde berechtigt ist und - aus seiner Sicht - in den kostenfreien Genuss des Caterings kommt, umso besser für alle Beteiligten.

Aus meiner Sicht ist die DB im konkreten Falle in der (Erfüllungs-)Pflicht. Aus Kulanz wäre hier aber seitens der RENFE tätig zu werden, sprich Fahrschein abfotografieren, dem Kunden die Leistung zu gewähren (= falls unmöglich, ggf. Ersatzleistung via Bordgastronomie/Barwagen) und sich dann die Leistung ggf. von der DB erstatten zu lassen (insofern moralisch berechtigt, da vermeidbares Verschulden der DB. Juristisch mag das anders aussehen, aber entscheidend wäre für mich hier die Kundenzufriedenheit und das Kundenerlebnis, da die Opportunitätskosten ungleich höher wären; und zwar sowohl für RENFE als auch DB.


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