Wieder ein Beispiel bei dem Stammkunden benachteiligt sind (Fahrkarten und Angebote)

sibiminus, Donnerstag, 17.11.2022, 16:11 (vor 21 Tagen) @ Barzahlung

Diese Stückelungsverbote sind, finde ich, sowieso ziemlich unverschämt.

Da kommt's drauf an, was genau du jetzt meinst. Stückeln per se ist ja nur in den seltensten Ausnahmen grundsätzlich untersagt. In den meisten Fällen wird ein Stückeln an Haltebahnhöfen verlangt, insofern ist meistens die Nutzung von überall haltenden Zügen problemlos erlaubt. Hintergrund ist dass bei der Einnahmezuscheidung solche Fahrkarten immer dem tatsächlich haltenden und nie dem durchfahrenden Leistungsträger zugeschieden werden, der RE sozusagen dich zwar mitnimmt, dafür aber keine Einnahme erhält weil die bei der RB landet. Stark vereinfacht gesagt.

Man sollte für ein "Anschlussticket" nicht mehr zahlen müssen als für A-C minus A-B.

Die Motivation für ein solches Angebot dürfte für EVUs und Aufgabenträger sehr gering sein. Ob die Mindereinnahmen durch Mehrerlöse ausgeglichen oder sogar überkompensiert werden wäre zu testen. Allerdings verkompliziert das den Fahrkartenverkauf, weil wie beim Umweg oder Produktwechsel zunächst die vorliegende Fahrkarte erfasst werden muss... und das bietet die DB bis dato nur personenbedient an.

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"Diese Preise sorgen dafür, daß die Bahn an anderer Stelle immer mehr rationalisieren und einsparen wird. Nicht oben in den Höhenluftbüros, nein, unten an der Basis auf dem Bahnsteig oder im Zug. Am Fahrkartenschalter. Bei den Ansagen." ~ Alibizugpaar


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