Zeitlich flexibel - örtlich auch (Reiseberichte)

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 20.10.2022, 19:48 (vor 1255 Tagen) @ Tabernaer
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 20.10.2022, 19:49

Es gibt noch andere Faktoren:

Selbst wenn es keine Staus gäbe, ich sicher über einen Park&Ride Platz verfügen würde und der Preis derselbe ist, was in der Art eher nicht so schnell passieren wird, wäre es für mich immer noch ein Verlust, das Auto zu nutzen. In Bus und Bahn muss ich nicht auf den Verkehr schauen, muss nicht besonders wach und aufmerksam sein, kann auf‘s Handy schauen oder einfach nur aus dem Fenster. Vielleicht bin ich mal müde, da kann ich kurz die Augen schließen (ohnehin ist Müdigkeit am Steuer auch auf kurzen Strecken suboptimal).

Ich muss vor allem nicht mein eigenes Auto haben. Ich besitze an sich kein Auto. Vielleicht werde ich mal eins erben und es auch nutzen.

Ich habe überhaupt mir das vorher angeschaut, die Entscheidung, diese mehr als 100 Kilometer zu pendeln, bewusst getroffen, obwohl ich ja sonst eine Studentenwohnung in Wien hätte und diese auch grundsätzlich mir leisten könnte (wobei die Miete nicht nur mich ins Elternhaus treibt). Hätte ich einen Vollzeitjob, würde ich wohl früher oder später doch schon einen Wohnsitz in Österreich anstreben. Da könnte ich mir dann auch eine richtige Wohnung leisten.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky


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