Auch Pragmatismus hat eine traurige Komponente (Allgemeines Forum)

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 22.09.2021, 11:53 (vor 1773 Tagen) @ Murrtalbahner
bearbeitet von Reservierungszettel, Mittwoch, 22.09.2021, 11:54

Natürlich ist es eine pragmatische "Lösung", wobei "Lösung" hier relativ ist, weil es ja keine ist. Einfach einen anderen Zug buchen ist auch nicht immer so möglich, weil nur der kleinere Teil der Züge Fahrradbeförderung anbietet.

Eine pragmatische Lösung im Sinne der Fahrgäste wäre eine interne Anweisung an das Zugpersonal, dass man die Entladung in Frankfurt Hbf ggf. überwacht, damit da nichts passiert. Aber nein, man verbietet es halt einfach. Und wie lange?

Gute Idee, zumal das in einigen Zügen wenn auch nicht von der DB so schon ewig gemacht wird weil der Fahrgast da alleine sonst gar nicht rein und raus kommt.


Es ist doch das gleiche Strickmuster, wie man die Übergänge von IC zum ICE und umgekehrt in Dortmund aufgegeben hat, weil man vor der eigenen Unfähigkeit kapituliert hat, diese Anschlüsse zumindest überwiegend herzustellen. Der Leidtragende ist der Fahrgast.

Und wie schon agw angemerkt hat: Man hat lange genug Zeit gehabt, den Einsatz der 13teiler vorzubereiten. Entweder man denkt vorher mit und hätte den Fahrradtransport z.B. in den Zusatzwagen verlegt (bzw zusätzlich angeboten) oder aber man hätte eben die Bahnsteige angepasst. In Westerland hat man ja auch kurzfristig einen Bahnsteig errichten können, wo es um die eigenen Pfründe ging.

Oder den Fahrradwagen einfach in der Mitte einbauen - gibt genug IC Züge bei denen das ebenfalls einige Zeit so ist.


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