Auch Pragmatismus hat eine traurige Komponente (Allgemeines Forum)

Murrtalbahner, Mittwoch, 22.09.2021, 11:34 (vor 1774 Tagen) @ ICETreffErfurt

Natürlich ist es eine pragmatische "Lösung", wobei "Lösung" hier relativ ist, weil es ja keine ist. Einfach einen anderen Zug buchen ist auch nicht immer so möglich, weil nur der kleinere Teil der Züge Fahrradbeförderung anbietet.

Eine pragmatische Lösung im Sinne der Fahrgäste wäre eine interne Anweisung an das Zugpersonal, dass man die Entladung in Frankfurt Hbf ggf. überwacht, damit da nichts passiert. Aber nein, man verbietet es halt einfach. Und wie lange?

Es ist doch das gleiche Strickmuster, wie man die Übergänge von IC zum ICE und umgekehrt in Dortmund aufgegeben hat, weil man vor der eigenen Unfähigkeit kapituliert hat, diese Anschlüsse zumindest überwiegend herzustellen. Der Leidtragende ist der Fahrgast.

Und wie schon agw angemerkt hat: Man hat lange genug Zeit gehabt, den Einsatz der 13teiler vorzubereiten. Entweder man denkt vorher mit und hätte den Fahrradtransport z.B. in den Zusatzwagen verlegt (bzw zusätzlich angeboten) oder aber man hätte eben die Bahnsteige angepasst. In Westerland hat man ja auch kurzfristig einen Bahnsteig errichten können, wo es um die eigenen Pfründe ging.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum