Zwei Bemerkungen (Aktueller Betrieb)

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Samstag, 30.05.2020, 20:32 (vor 2333 Tagen) @ Garfield_1905

Das sind alles Ausreden für eine Minderleistung. Wenn jemand nicht so schnell ist, oder viel Gepäck hat, oder selten Bahn fährt und daher generell überfordert ist, oder oder oder ... dann ist eine 'kleine' Abweichung eben schon ein Problem.

Wenn ich einen Apfel bezahle, möchte ich keine Tomate erhalten.

Wenn ich einen Satz M-16 Schrauben aus Aluminium bestelle, möchte ich keine M8 Schrauben aus Kobalt-Chrom.


Na ja, wenn wir ehrlich sind, sind das die berühmten Äpfel und Birnen. Wenn ein Zugteil fehlt und der fahrende Zugteil trotzdem nur halbvoll ist, dürfte es m.E. wirklich nicht so schlimm sein. Wenn ein Zugteil fehlt und der fahrende Zugteil dadurch überfüllt ist, gebe ich Dir Recht.

Für dich und mich ist das sicherlich nicht so schlimm. Für Oma Gertrude, die ihre Enkel besuchen will und von ihnen alles genau erklärt bekommen hat, kann das aber schon schlimm sein, weil sie dann einfach nicht weiter weiß und unnötig Stress (&Bluthochdruck) bekommt. Auch einfache Probleme wie Reservierungen können bei Kunden bereits z

Nun wissen wir aber, das gerade in den letzten Wochen die meisten Fernzüge mit vielleicht 10, 20 Leuten (mitunter noch weniger) gefahren sind. Und auch in 'Nicht - Corona- Zeiten' gibt es einzelne Züge, bei denen die Auslastung überschaubar ist. In diesen Fällen sollte ein fehlender Zugteil nicht so ins Gewicht fallen. Daher sollte man tatsächlich den Einzelfall betrachten und nicht so eine nichtssagende Auflistung unseres Forum - Guru aus Osnabrück in den Raum stellen.

Verzögerungen im Betriebsablauf -> Wir sind zu spät, weil wir zu spät sind. Diese Nicht-Info kann man sich auch gern klemmen.


Eine wirklich ernst gemeinte Frage, nicht rhetorisch gemeint. Ist die Begründung wirklich sooo wichtig ? Als Fahrgast will ich wissen, ob mein Zug pünktlich ist oder ggfs. mit wieviel Minuten Verspätung. Diese Info sollte verlässlich sein. Warum diese Verspätung zustande gekommen ist, interessiert mich als Bahner, aber nicht als Fahrgast.

Was ich so mitbekommen habe ist, dass es einen großen Unterschied für die Fahrgäste macht, ob und wie kommuniziert wird. Es reicht eben nicht, ob der Zug pünktlich ist oder nicht. Es spielt durchaus eine Rolle, warum es zu einer Unregelmäßigkeit kommt: Personen im Gleis oder Personenschaden ruft sehr viel mehr Verständnis und Mitgefühl hervor als eine verspätete Bereitstellung oder ein vorausfahrender verspäteter Zug.

Verspätete Bereitstellung -> Hatte ich vor kurzem erst mein Unverständnis für ausgedrückt, muss ich ja nicht wiederholen.


Darauf hatte ich Dir, glaube, schon ausführlich geantwortet.

Das ist korrekt, da habe ich mich auch für bedankt! Das war eine sehr konstruktive Antwort deinerseits.

Ganz grundsätzlich gilt sicher auch für die Kollegen der DB oder die anderen EVU's: Jede Abweichung vom Plan bedeutet Mehrarbeit, z.T. in erheblichem Umfang. Wenn man schon unterstellt (nicht Du, wohlgemerkt), das die Bahner kein Interesse an den Fahrgästen haben, so haben sie wie jeder Mensch ein Interesse daran, nicht mehr machen zu müssen als notwendig (wobei mir klar ist, das dieser Satz ggfs. böswillig auch anders ausgelegt werden kann. Ich hoffe, man versteht ihn so, wie er im Zusammenhang gemeint ist ! ;-) ).

Ich denke, man versteht schon was du sagen willst. :-P


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