Was sind Alternativen: Richtige Eisenbahner einstellen (Aktueller Betrieb)

GUM, Mittwoch, 29.01.2020, 15:54 (vor 2463 Tagen) @ br752
bearbeitet von GUM, Mittwoch, 29.01.2020, 15:56

Liebe Community,

meiner Meinung nach liegt das Problem an der Denkweise einiger Verantwortlicher.

Es wird fast nur noch in fest miteinander verbundenen Packungsgrößen gedacht.
Flexibiliät also maximal Doppeleinheit oder Kurzzug!

Natürlich ist klar, dass die Umstellung auf feste Einheiten in einem ersten Schritt scheinbar Kosten einspart. So kann man (oder der vorschlagende "Berater") dann damit prahlen an Knotenbahnhöfen zwei/drei Rangierloks plus Personale einzusparen.

Dass diese aber gerade an/vor Feiertagen und bei Nachfrageschwankungen sinnvoll sind, daran denkt niemand.

Also erst einmal richtige Eisenbahnwer einstellen, die die Flexibilität eines Wagenzuges wirklich schätzen :-)

Und dann kann man in Einzelfahrzeugen denken!

Klar muss dabei werden: Der Zug der Produktgruppe B ist ein vollwertiges Produkt.

Und kein "Mangelprodukt" bei dem man bestimmte Leistungsmerkmale wie Gastronomie oder vollständige Ausstattung mit mindestens 2 A-Wagen unterschiedlicher Bauart (Großraum/Abteil) an beliebigen Tagen weggelassen werden.

Denn irgendwann wird der Ertragspfad der gesenkten Produktqualität folgen.

Also richtige Eisenbahner (& Logistik-Fachleute) ins Management und eine Aufwärtsspirale beginnen.

Es kann durchaus auch ein komfortables Doppelstockprodukt sein. Würde ja auch mit Lok in der Mitte gehen...

Liebe Grüße

GUM

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