Wenn es nicht der Faktor 1:10.000 waere. (Allgemeines Forum)

br752 @, Samstag, 30.11.2019, 04:07 (vor 16 Tagen) @ Frecciarossa

1. Noch vor gar nicht so langer Zeit gab es überhaupt keine Fahrgastrechte. Weder hat sich das Reiseverhalten durch die Einführung dramatisch geändert noch ist die Welt stehen geblieben. Daher gehe ich davon aus, dass auch diese Änderung keine nennenswerten Auswirkungen haben wird.

Doch!
Keine FGR: Keine Diskussion
FGR immer: Keine Diskussion
FGR ja, aber nur wenn: VIELE Diskussionen!

2. Der Grundsatz der höheren Gewalt kommt nicht nur im Flugverkehr zur Anwendung sondern ist der Normalfall im bürgerlichen Recht. Wir erleben hier also eine Normalisierung.

Nein!
Ich kenne keine 10.000 Reisenden die an einem Tag im Luftverekehr wegen 5 Minuten Verspaetung den Anschluss verloren haben und somit 1 Stunde spaeter am Ziel ankommen.
Wenn ich mir die Falle im Flugverkehr und Bahnverkehr so ansehe wuerde ich auf ein Verhaeltniss von 1:10.000 kommen.

3. Die notwendigen juristischen Abgrenzungen sind kein Novum sondern jahrzehnte- oder gar Jahrhundertelang eingeübte Praxis unseres Rechtssystems.

Stimmt. Aber wenn die Anzahl der Faelle explodiert, dann sind Gerichte, Schiedsstellen und die Gesellschaft unzufrieden. Den Aerger sollte man vermeiden.


Hier geht es schlicht um die Menge der anfallenden Faelle. Wenn es nur 10 pro Tag bei der Bahn waeren, dann waere das togal.


BR752


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