ES/FR: HGV-Netze sind Volltreffer auf falsche Scheibe. (Allgemeines Forum)

brandenburger, Perleberg, Mittwoch, 06.03.2019, 16:51 (vor 2591 Tagen) @ Lumi25

In Frankreich wird eine ganze Fülle von Direktverbindungen angeboten auch wenn es diese nicht im Stundentakt sondern nur 2-3 mal am Tag gibt. Von Strasbourg nach Bordeaux direkt oder von Brüssel nach Marseille. Möchte ich dagegen von Köln nach Leipzig/Dresden muss man immer in Frankfurt einen unsicheren Umstieg in Kauf nehmen (kommt mir bitte jetzt nicht mit der Direktverbindung über Hannover). Mit ein Grund warum ich bisher nur ein mal in den Osten gefahren bin (Berlin mal ausgeklammert).

Die Direktverbindung braucht länger, fährt aber zweistündlich. Aber wenn du weder bereit warst, die Direktverbindung zu nehmen noch irgendwo umzusteigen, dann wärest du vermutlich auch nicht bereit gewesen, dich auf eine schnellere Direktverbindund einzulassen, die aber nur 2-3 mal am Tag fährt! Denn die hätte rein zufällig genau dann fahren müssen wenn du es willst.

Unsicherer Umstieg in Frankfurt- dann fährst du eben eine halbe Stunde früher los und der Umstieg ist sicher(er).

Das Beispiel Frankreich ist auch wegen der Bahnhofswechsel in Paris ein schlechtes. Denn das ist doch viel nerviger als ein möglicherweise unsicheres Umsteigen in Frankreich. Paris umfahrende Züge gibt es, aber die fahren wie du selbst schreibst von Brüssel oder Straßburg, aber nicht von Köln. Dann musst du aber umsteigen- und jetzt?

Bordeaux und Marseille mögen ja schön sein, aber einfacher zu erreichen als Leipzig oder Dresden sind diese Orte nicht. Oder?

Also hier muss sich ja niemand rechtfertigen, selten oder nie nach Ostdeutschland zu reisen. Oder sonstwohin.

Ich war zum Beispiel sehr lange nicht mehr in Köln. ;)


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