IC-NEU: was passiert wenn Fahrdraht endet? (Allgemeines Forum)

gnampf, Samstag, 20.10.2018, 18:08 (vor 2733 Tagen) @ Oscar (NL)

1. Wenn ich mich recht erinnere, sind die SBB-IC2000 auch nicht trennbare Lok-Wagenzüge (Zugverbände). Dennoch habe ich recht oft diese Kompositionen verstärkt mit SBB-EW4 Wagengruppen gesehen. Wieso soll das beim IC-NEU nicht möglich sein?

Nicht trennbar heißt ja erstmal nicht das man sie nicht oder nur in der Werkstatt trennen könnte, a la ICE-Triebzug. Nicht trennbar heißt erstmal nur das die Kisten halt nur in genau dieser Konfiguration fahren dürfen, siehe IC2. Kein Wagen dazu, kein Wagen weniger, nichtmals die Lok auf die andere Seite (oder darf das inzwischen endlich?).
Wenn die Wagen als fester Verbund bestellt werden, dann braucht der Hersteller auch z.B. keine Schnittstellen an den Enden vorsehen. Du kannst dann zwar vielleicht mechanisch was anhängen, weil man ja auch die Kisten im Notfall abschleppen können muss, aber kannst keine Fahrgäste rein stecken weil es weder eine Türsteuerung noch Durchsagen etc. gäbe, geschweige denn eine Steuermöglichkeit. Natürlich könnte man das alles auch vorsehen und sich passende Zulassungen für flexible Konfigurationen holen... aber wenn der Besteller das nicht fordert (und bezahlt)?

2. Wenn so ein IC-NEU in Itzehoe das Fahrdrahtende erreicht und die Lok nicht abtrennbar ist, dann verbleibt also nur noch DIesellok-Vorspann. Man muss also 80-100 Tonnen Todlast mitnehmen (nämlich die der abgebügelten Ellok).

Oder "Powermodul", aka Dieselgeneratorwagen. Oder man läßt halt doch 2 verschiedene Loks zu, Diesel und E. Damit darf man bei den Wagen halt trotzdem noch nicht zwangsläufig flexibel agieren.


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