...was wäre wenn... (Reiseberichte)

Lumi25, Donnerstag, 04.10.2018, 00:41 (vor 2729 Tagen) @ flierfy

Wäre die Relation in Deutschland, dann wäre sie gar nicht gebaut, weil Metz und Nancy nicht miteinander einig werden können, welche Stadt angebunden und welche abgehängt wird.

Die Franzosen haben dieses Problem mit einem Bahnhof "Lorraine TGV" hervorragend "gelöst". Somit ist weder Metz noch Nancy angebunden (die Strecke Metz-Nancy liegt westlich vom Bahnhof).

Das stimmt ja nicht. Metz wird von der Luxemburger Linie bedient und Nancy wird von einer anderen Linie ebenfalls direkt angefahren. Im Gegensatz zu Deutschland fahren auf den LGVs mehrere Linien, die viele Städte auch abseits der Hauptstrecke anfahren. Auf diese Weise werden die LGVs ordentlich ausgelastet und viele Städte haben etwas von der schnellen Verbindung.

Bei uns gibt es dagegen nur Nobelanbindung wie für Göttingen oder gar nichts wie für Heilbronn. Und das in einem Land, dessen Verfassung der Politik eigentlich den Auftrag gibt, gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen.

Das sieht man ja auch bei der LGV Nord. Dort gibt nordwärts etliche Anbindungen ans vorhandene Streckennetz was nicht nur für Direktverbindungen günstig ist sondern auch bei Streckenstörungen. Hier in Deutschland ist meist immer direkt die komplette NBS dicht (siehe KRM).


Die Bundesbahn hatte die SFS Hannover-Würzburg ursprünglich auch ganz anders geplant. Die SFS sollte durchgängig sein mit Anbindungen an Kassel und Fulda.

Sicher hätte man auch eine durchgehende SFS via. Göttingen bauen können mit Anbindungen an Göttingen, Kassel und Fulda.

Eine durchgehende SFS hier hätte die Fahrzeit für Nonstopzüge Hannover-Würzburg auf 90 Minuten reduziert bei 250-280 km/h also ca. 30 Minuten schneller als Heute.

Auch die Relation Hannover-Frankfurt und Berlin-Frankfurt wären ca. 20 Minuten schneller bei Nonstopverbindungen.


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