Politische Entscheidung (Reiseberichte)

bendo, Dienstag, 02.10.2018, 13:43 (vor 2727 Tagen) @ Dr. Bahn

...Wenn wir uns die gleiche Umfahrungstaktik wie in F vorstellen - d.h. Durchfahrt mit Streckengeschwindigkeit Ingolstadt, Erfurt, Halle, weiträumige Umfahrung Nürnberg und kein Stop an Vorortbahnhöfen in Berlin, wäre auch in Deutschland mit "relativ" wenig Aufwand eine Fahrzeit von geschätzt ca. 2:40h vorstellbar, Schnitt ca. 232 km/h. Es liegt also nicht daran, dass wir das in Deutschland nicht könnten, sondern, dass die Politik das nicht will! Dass es Bedarf gäbe: Siehe Sprinter Berlin - München...)

* Bitte mal das Betriebsprogramm Paris-Bordeaux non-stop und Parix-Bordeaux mit Anbindung der Altstrecke vergleichen! Ja, Sprinter und Stopper können koexistieren - führen dann aber dazu, dass Städte mit 50.000 bis 100.000 so angebunden werden, wie es der Bedeutung entspricht, d.h. eher im 2-Stunden-Takt als stündlich. Aber auch das in eher eine politische als eine verkehrliche Entscheidung.

Hallo,

ich stimme absolut zu. Schnelle Fernstrecken mit Umfahrungen, sowie bedarfsweisen Haltepunkten sind die Lösung zu konkurrenzfähigen Fahrzeiten (gerade dies wurde allerdings auch schon vielfach diskutiert...). Selbstverständlich ist das eine politische Entscheidung. Hier tut sich das deutsche (kleinstaatliche) System schwerer, als jenes von Frankreich oder China.

Gruß, bendo


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