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Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 04.08.2018, 16:10 (vor 2786 Tagen) @ JeDi

Hoi,

Die MGB erhält den selben Anteil wie an einem Sparbillett Schweiz und hätte (ggf. via CH Direkt) für bestimmte Zielbahnhöfe Mindestpreise fordern können. Andere Bahnen machen das ja auch. Da die MGB das offensichtlich - aus welchen Gründen auch immer - nicht möchte, muss sie sich eben fragen lassen, warum sie sich bewusst gegen eine weitere Anerkennung der Sparpreise Europa entschieden hat, nachdem es ja offensichtlich keine Erlösgründe sind.

Die MGB führte ja mit der DB und den SBB entsprechende Verhandlungen und diese führten für die MGB zu keinem akzeptablen Ergebnis. Erst darauf hin hat die MGB gekündigt und nicht einfach so aus heiterem Himmel. Mit den Erlösen aus den Sparbilletten Schweiz der SBB ist die MGB hingegen zufrieden, sonst hätte man die ebenfalls gekündigt. Also schreib doch nicht, die MGB hätte einfach nur dies und jenes tun müssen, wenn das offensichtlich beim Sparbillett Europa nicht möglich war.

Ich weiss jetzt nicht, wie hoch der Anteil ist, der in die Schweiz fliesst. Es wird aber kaum mehr als die Hälfte des Preises sein. Weil einfach einen Mindestpreis verlangen ist zu wenig, dieser Mindestpreis steigt dann natürlich je Sparpreisstufe ebenfalls an. Und die SBB wollen ihren Anteil nicht reduzieren, also ging es darum, dass der Schweizer Anteil grundsätzlich erhöht wird, eben auf mehr als die Hälfte des jeweiligen Verkaufspreises. Da hätte die DB entweder einen kleineren Anteil als bisher erhalten oder man hätte die Höhe der Preisstufen grundätzlich nach oben anpassen müssen. Irgendwer hat aber das eine oder andere nicht wollen.
Und so unglücklich ist die MGB nun auch wieder nicht, haben sie doch trotzdem volle Züge auf jener Strecke.


Grüsse aus dem IC 5.

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