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JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 03.08.2018, 08:22 (vor 2791 Tagen) @ Twindexx

Hoi,

Das ist nicht richtig. Der Schweizer Anteil des Sparpreises Europa (Oder auch Sparbillett Deutschland) landet im gleichen EAV-Pool wie alle Innerschweizer Angebote.


Dann war einfach der Schweizer Anteil aus den Einnahmen des Sparpreis Europa generell zu klein. Die SBB können damit offenbar leben, die MGB können das offenbar nicht und wollten einen höheren Anteil. Den hat die DB abgelehnt.

Beim nationalen Sparbillett Schweiz bleibt der gesamte Betrag in der Schweiz und es geht nichts an die DB. Da ist die günstigste Stufe für Zermatt-Basel SBB bereits 24.20 CHF. Die DB gibt von der günstigsten Sparpreisstufe keine 24.20 CHF in die Schweiz ab, das wäre mehr als die Hälfte der günstigsten Sparpreisstufe beim Sparbillett Europa.

Wenn die MGB pro Sparbillett Europa denselben Geldbetrag erhalten hätte, wie pro Sparbillett Schweiz, dann hätte man den Vertrag auch nicht gekündigt.

Die MGB erhält den selben Anteil wie an einem Sparbillett Schweiz und hätte (ggf. via CH Direkt) für bestimmte Zielbahnhöfe Mindestpreise fordern können. Andere Bahnen machen das ja auch. Da die MGB das offensichtlich - aus welchen Gründen auch immer - nicht möchte, muss sie sich eben fragen lassen, warum sie sich bewusst gegen eine weitere Anerkennung der Sparpreise Europa entschieden hat, nachdem es ja offensichtlich keine Erlösgründe sind.

--
Weg mit dem 4744!


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