Verbraucherschutzministerin Barley hat sich beschwert (Fahrkarten und Angebote)

Frecciarossa, Samstag, 24.03.2018, 16:19 (vor 2922 Tagen) @ Taurus83

Die DB spricht davon, dass solche Fälle nur selten auftreten würden ...

Wenn man bei DB & Co. noch einen Schritt weiter denkt, erkennt man, dass die Reisenden solche Risikokonstellationen vermeiden und auf andere Verkehrsmittel ausweichen, die aus einer Reise keine Lotterie machen. Es ist im Eigeninteresse der Bahnen, die Reisenden nicht mit eventueller Kulanz zu verunsichern sondern die Rechte verbindlich in den BB festzuschreiben.


Ich denke die meisten Reisenden sind sich des Riskios gar nicht bewusst – zumindest wenn sie ihre Fahrkarte für den NighJet bei der DB kaufen und nicht getrennt im Internet.

Das dürfte vielen bewusst sein und die Kommentare beim Spiegel-Artikel sprechen eine deutliche Sprache.

Problematischer als den Nachlauf finde ich auch den Vorlauf – wenn der Nachlauf nicht klappt nimmt man nen Zug später. Zugbindung hin oder her, ich denke bei einer Verspätung des NightJets wird man zu 95 % auf nen Schaffner treffen der die Fahrkarte akzeptiert, egal was in irgendwelchen Bedingungen steht.

Das glaube ich auch, aber es ist aus Sicht der Bahn natürlich noch sinnloser. Man verschreckt einen Teil der Reisenden um dann die verbleibenden nicht mal abzukassieren. Wie blöd ist das denn?


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