[FR] TGV vs. Wirtschaftlichkeit -Vorschlag (Allgemeines Forum)

ITF, Donnerstag, 19.10.2017, 08:57 (vor 3125 Tagen) @ ITF

Ich würde den Franzosen empfehlen, für den TGV orientiert am deutschen Integrationsmodell Veränderungen vorzunehmen.
Bisher sind TGV und RER zwei wenig miteinander zu tun habendende Fremdkörper. Das muss sich ändern! Tarif- und Fahrplanintegration der Angebote müssen besser umgesetzt werden. Dazu sollte man Kernsterecken für den TGV definieren, auf denen er eigenwirtschaftlich und nur mit Zwangsreservierung zu Nutzen ist. Außerhalb des Kernnetzes übernimmt dann der selbe TGV eine Mischfunktion zwischen Fernzug und bubventioniertem RER. Außerhalb des Kenrnetzes wäre der TGV dann für alle Fahrgäste mit allen Fahrkarten nutzbar, ohne Reservierung. Über Ausgleichszahlungen oder Bestellungen durch die Regioenen könnte das Verkehren abseits des Kernenetzes dann finanziert werden.

Beispiele:

Ein TGV fährt Paris-Bordeaux nonstop im Kernetz. Ab Bordeaux verkehrt er weiter nach Irun oder Tarbes und ist für alle mit den selben Tickets wie ein RER nutzbar. Im Idealfall kann der TGV südlich von Bordeaux dann sogar etwas häufiger fahren, da er auch für Mittelstreckenreisende interessant wird. Gleichzeitig verbessert sich das Angebot aus den randregionen, was wiederum die Nachfrage ankurbelt.

Der TGV Lille-Marseille fährt eigenwirtschaftlich und mit Zwangsreservierung. Ab Marseille fährt der TGV zum offenen Tarif weiter nach Nice.

Der Lyria Paris-Lausanne fährt im verlässlichen Zweistundentakt. Paris-Dijon ist eigenwirtschaftlich mit Zwagsreservierung. Ab Dijon hält er in Dole, Mochuard, Frasne, Vallorbe, kann zum normalen RER-Preis genutzt werden und ist in den regionalen ITF mit guten Anschlüssen eingebunden.


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