Sensorik für die Neigung (Allgemeines Forum)

Alphorn (CH), Sonntag, 09.08.2015, 21:43 (vor 3896 Tagen) @ 611 040

Nein jeder VT hat Sensoren unten am Zug, die von den Balisen die Information empfangen und sich dementsprechend um die empfnagene Gradzahl in die eintsprechende Richtung neigen. Jeder VT empfängt eigene Signale, das ist auch besser weil sich so der erste VT schon wieder an einer anderen Balise um eine andere Gradzahl neigen kann, während der hintere VT noch an der erste Balise vorbeifährt. So ist der VT immer an die aktuell befahrene Kurve richtig geneigt.
Ein tolles System oder ?

Huch? In der Wikipedia steht aber nichts von Balisen, sondern von Sensoren für Rotationsgeschwindigkeiten, was stimmt nun? Mir wäre jedenfalls neu, dass jede Neigung durch eine Balise eingeleitet werden muss.

Sensoren sind billiger, haben aber den Nachteil, dass sie eine Kurve erst bemerken, wenn sie schon drin stecken. Das ist eigentlich zu spät, die Neigung hätte schon eingeleitet werden müssen. Daher ist im vordersten Wagen eines Neigezugs der Komfort immer etwas schlechter.

Der vorderste Wagen sollte idealerweise die Kurveninformation an alle hinteren weiterleiten - wo sie dann mit der entsprechenden Zeitverzögerung (sie erreichen die Kurve ja später) zur Berechnung der optimalen Neigung herangezogen werden können. Dies geschieht aber laut Marien im 611 bei einer Mehrfachtraktion nicht, sodass 50% der Wagen den reduzierten Komfort haben.

Übrigens weiss ich nicht, ob im schweizerischen ICN die Kurveninformation in Mehrfachtraktionen weitergeleitet wird - ich bezweifle ist. Dort ist es aber weniger wichtig, es betrifft nur einen Wagen pro 14-teilige Doppeltraktion.


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