Danke :-) (Allgemeines Forum)

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 14.01.2015, 08:52 (vor 4101 Tagen) @ lululu

Du bist nicht der einzige, für den das schwer vorstellbar ist :).
Für mich ist es das Normalste der Welt. Ich bin es nicht anders gewöhnt, sodass ich mir da eigentlich nie Gedanken drüber mache.

Das glaube ich Dir! Man hört ja nicht umsonst oft, daß Menschen, die im Laufe ihres Lebens erblinden, sich wesentlich schwerer damit tun, den Ausfall des Sehsinns zu kompensieren, als diejenigen, die sich noch nie auf ihren Sehsinn verlassen konnten.

Hast du auch wieder recht. Der Sinn dieses Einschubes wird dann wohl für immer ein Rätsel bleiben :).

Und hier in Frankfurt gab es sogar die Anweisung, daß bei nicht automatisch generierten Ansagen das "in Fahrtrichtung" auf keinen Fall wegzulassen ist. In der S-Bahn wurde früher nämlich nur kurz "Ausstieg rechts" gesagt. mittlerweile warte ich auf die Ansage "Ausstieg rechts" in den Bussen. ;-) (Ich weiß, im Ruhrgebiet gibt oder gab es Busse, die auf beiden Seiten Türen hatten, aber das ist ja eine ganz seltene Ausnahme. Üblicherweise haben Busse die Türen ja nur auf der zum Fahrbahnrand liegenden Seite.)

Also diese "Konstruktion" ist mir jetzt ein Rätsel.
Für Kreuzungen oder Straßenübergänge gibt es mittlerweile eigentlich zwei verschiedene Varianten.
- Man legt Platten mit Rillen in Richtung Übergang. Dann gibt's ein Aufmerksamkeitsfeld (Viereck mit Noppen) und anschließend wieder über die gesamte Breite des Übergangs Platten mit Rille, wobei die Rillen in exakt die Richtung zeigen, in die die Straße überquert werden muss. Bei dieser Variante habe ich auch schon mal erlebt, dass die Platte mit Rillen direkt an der Straße durch welche mit Noppen "ersetzt" wurden. Ist ziemlich blöd, aber gibt's auch.
- Man legt Platten mit Rillen Richtung Übergang. Dort legt man dann auf der gesamten Breite des Übergangs zuerst eine Reihe Platten mit Noppen (quasi als Aufmerksamkeitsfeld) und davor dann eine Reihe Platten mit Rille in der Richtung in die die Straße zu überqueren ist.

So klingt das für mich auch plausibel. Ob dort Aufmerksamkeitsfelder installiert sind, weiß ich nicht auswendig, so genau achte ich normalerweise nicht auf die Leitstreifen. Mir sind die Rillen eben nur aufgefallen, weil sie von Breite und Profil her so gut zu den Rollen meines Koffers passen, daß dieser sich dort immer verkantet.

Den Sinn hinter der von dir beschriebenen Variante, verstehe ich jetzt ehrlich gesagt nicht. Es hieße ja quasi, dass man die Straße nicht am abgesenkten Bordstein überqueren soll. Gibt's den da im weiteren Verlauf noch ein Hindernis, wo man gegenlaufen könnte?

Nein. Man überquert zuerst die eine Richtungsfahrbahn, dann eine kleine Verkehrsinsel, und dann die zweite Richtungsfahrbahn. Das nächste Hindernis ist erst die Hauswand auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Und bei allen dadurch entstehenden vier Bordsteinkanten ist es das gleiche: Der abgesenkte Bereich des Übergangs hat Querrillen als letzte Reihe, der nicht abgesenkte Bereich Längsrillen, also in der Richtung, in der die Straße zu queren ist. Wobei der nicht abgesenkte Bordstein auch nur wenige cm sind, für Kinderwagen, Fahrräder und Koffer leicht zu bewältigen, für Rollstuhlfahrer aber möglicherweise ein Hindernis.)

Nächste Möglichkeit: Das beauftragte Bauunternehmen hat sich beim Verlegen vertan und die Platten waren schon feste einbetoniert als man das Problem bemerkte, sodass der Fehler nicht mehr behoben werden konnte.

Wie gesagt, diese "Konstruktion" kommt mir irgendwie ein wenig abenteuerlich vor.

Das wird vermutlich auf der Liste der ewigen Rätsel direkt unter dem "in Fahrtrichtung" einzutragen sein. ;-) Ich werde, wenn ich dort mal wieder lang komme, drauf achten, ob dort auch die Aufmerksamkeitsnoppen verbaut wurden. Man sollte ja eigentlich annehmen, daß bei nagelneu angelegten Fußwegen (die sind erst vergangenes Jahr fertiggestellt worden) das auch richtig gemacht wird.

Rätselnde Grüße,
der Colaholiker


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