Bombardier und Stadler können es (Allgemeines Forum)

Giovanni, Mittwoch, 21.11.2012, 15:27 (vor 4934 Tagen) @ GibmirZucker

Edit: Wie müsste man sich übrigens diese "Lok" vorstellen? Die MDV fordert gerade auf den Dieselstrecken eine hohe Leistung, also Elektrolok mit "Hilfsdiesel" geht schon mal nicht. Und sollte übrigens das "Umschalten" 5 Minuten dauern, kann man gleich die Lok wechseln, oder an einen Elektrotriebwagen eine Diesellok anhängen.

Wir hatten in Deutschland schon planmäßige(!) Leistungen von 232 mit Halberstädtern und(!) 628. Und ich glaube das wäre im Prinzip auch mit anderen Loks möglich.
Allerdings wird in Deutschland bei Triebwagen auf eigene, oft inkompatible, Kupplungen gesetzt, die so etwas verhindern.
In CZ gibt es hingegen planmäßige Leistungen von E-Lok, ggf Reisezugwagen und Dieseltriebwagen. Der Personalaufwand (Schraubenkupplung) ist aber höher...

Ein sinnvolleres Einsatzgebiet wären eher Strecken mit Elektroanteil auf Hauptstrecke mit Übergang auf eine flache Nebenstrecke mit vmax 60/80. Da reicht ein kleines Dieselaggregat oder Supercaps oder eine Batterie. Aber wiederum:kostet Gewicht und somit Energie.

Im Rahmen eines Flügelzugkonzepts könnte der Dieseltriebwagen auch einfach auf der Haupstrecke von einem E-Triebwagen geschleppt werden, wenn dies von der Nachfrage her passt.


Bombardier hat übrigens für Bayern die Kombination aus Dosto-Triebkopf + Mittelwagen + Diesellok angeboten.
Und Stadler?
http://www.stadlerrail.com/de/fahrzeuge/flirt-3/

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Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)


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