Die guten alten Bimze... Oder: ein Armutszeugnis des Zf (Aktueller Betrieb)

liebe70, Montag, 24.10.2011, 01:53 (vor 5383 Tagen) @ Reservierungszettel

Außerden hoffe ich doch Du kennst die Bimze wo trotz Freischlüsseln die Tür zugeht? Dann brauche ich Dir ja keine Türen wie auch so manchem deiner Kollegen aus Berlin die den entspechenden Trick nicht kennen aufhalten.

Dann erzähl mal, was das für ein "Trick" sein soll...


Bis jetzt ist es mir nur bei Bimzen aufgefallen:

"Bimze", "Bimzen"? Deutsche Sprache, schwere Sprache? ;-)

Zugchef schlüsselt sich frei ...

Zwischen freischlüsseln und freischlüsseln gibt es aber einen gewaltigen Unterschied.

...und löst mit dem Vierkant den schließbefehl aus, sobald er den Schlüßel rauszieht geht auch seine Tür zu (die der Betreuer bleibt aber auf).

Dann hat der Zf sich nicht bzw. falsch freigeschlüsselt. :D

Dann muss er entweder ca. 30 Sekunden warten bis der Druck nachläßt ...

Wenn TB0 eingeschaltet ist und funktioniert, dann kann er lange warten, denn der Druck läßt nicht nach. Man bekommt die Tür nur mit mehr oder weniger großem Kraftaufwand geöffnet. Hier ist also eher Köpfchen statt Kraft gefragt.

...oder es hält Ihm jemand die Tür auf damit er die Zp9 Anlage bedienen kann.

Also doch ein Armutszeugnis des Zf.

... Um das zu verhindern kann er einfach an der nächsten Tür am nächsten Wagen Schlüßeln denn dann bleibt auch seine Tür auf, da er sich dann in Position eines betreuers befindet.

Das soll jetzt der "Trick" sein? Oh Gott, wie doof ist das denn?

Statt der von Dir beschriebenen komplizierten Verfahrensweise (die in Teilen auch noch falsch ist) gibt es einen viel einfacheren Weg: der betreffende Zf guckt einfach mal in seinen Unterlagen nach, denn dort steht die richtige Verfahrensweise drin und macht anschließend folgendes:

1. Lesen
2. Verstehen
3. Anwenden

Wenn es aber schon bei Punkt 1 hapert...

Ich möchte lieber nicht wissen, wer sich von uns so bescheuert anstellt und bei einem läppischen IC mit vielen Bimz noch nicht einmal die Tür-Fernschließung hinbekommt, ohne daß seine Tür, wo er geschlüsselt hat, ebenfalls zukracht.

Wieso passiert mir sowas nicht? Muß ich wohl etwas falsch machen.

Bei der letzten Tür, die mir vor der Nase zuging, war ein Reisender Schuld, der meinte, daß er unbedingt aus mir bis heute nicht bekannten Gründen diese Tür schließen müsse. Ich habe ihm im Anschluß daran unmißverständlich klargemacht, daß die Grundvoraussetzung für seine pünktliche Reise die Mitfahrt meiner Wenigkeit im Zug sei.

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Spaß beim weiteren Suchen nach dem Grund warum wann welche Tür auch nach dem Freischlüsseln durch den Zf offenbleibt - und wann nicht. Das hat weniger mit der Wagenbauart, aber sehr viel mit der Tür selbst zu tun.


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