Zwangsreservierung könnten billigere Tickets zur Folge haben (Aktueller Betrieb)

Henrik, Freitag, 17.09.2010, 21:35 (vor 5689 Tagen) @ Steffen

... wenn, wie in diesem Fall, der Zug nur die halbe Länge hat?

dann ist die Bahn gearscht,
das System sollte dann also schon zuverlässig sein.
Gibt ja auch den Fall, dass ein Wagen fehlt und entsprechend die Reservierungen wegfallen.

Auch sonst halte ich rein gar nichts von einer Zwangsreservierung - unter anderem aus folgendem Grund: Die Fahrkarten würden - logisch - teurer. Für den Aufpreis kann man sich aber auch heute schon einen Sitzplatz sichern, nennt sich "Reservierung". Tu ich das nicht gehe ich das Risiko ein, dass ich stehen muss.

Ich halte auch überhaupt nichts von Zwangsreservierung,
dass die Tickets logischerweise teurer würden kann ich aber nicht nachvollziehen.
Reservierungen kosten doch nichts, die haben doch kein Wert an sich.
Es kann auch sein, dass Tickets billiger angeboten werden könnten, da die Auslastung besser gelenkt wird und so insgesamt Einsparungen entstehen.
So ließe sich aus Unternehmenssicht dann neue Reservierungspflicht besser vermarkten,
"wir führen jetzt Reservierungspflicht ein - dafür senken wir die Ticketpreise"

Wenn sich das Unternehmen doch entschließt die Preise insgesamt zu erhöhen, sprich, die heutigen Reservierungsgebühren auf den Normalpreis etwas raufzusetzen, dann eben, ja, ganz sicher nicht komplett, also nicht um 4,50 Euro, ließe sich auch nicht durchsetzen.


Wie Reservierungspflicht umsetzbar wäre an Freitag- und Sonntagnachmittag,
auf hochbeliebten Relationen, zwischen Frankfurt & Hannover, zwischen Köln & Frankfurt...

Überhaupt halte ich Zwangsmechanismen für falsch für uns Deutsche.


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