bei gleichem Potential ist es Frage der Einsparungen (Allgemeines Forum)

Zugreisender, Freitag, 17.09.2010, 11:25 (vor 5745 Tagen) @ Henrik

Wir reden hier über hypothetische Fälle. Bei gleichem unzureichendem Potenzial wird eher dort gestrichen, wo die Einsparungen größer sind.

Wie ich schon schrieb spielt es überhaupt keine Rolle ob dies nun ein "hypothetischer Fall" ist oder nicht, die Vorgehensweise ist immer die gleiche!

Naja nein. Man hat die neue ICE-Linie 6 als erstes betrieben und neu eingeführt, weil man auf der Linie nunmal mehr potenzielle Fahrgäste erreicht>

Nicht ein Kopfbahnhof entscheidet ob ein Zug eine bestimmte Stadt anbindet sondern die Zahl der potentiellen Fahrgäste!


Genau, in erster Linie das Potenzial - und wenn das nicht hinreichend gegeben ist im Vergleich mit den möglichen Einsparungen, dann wird ein Kopfbahnhof eher nicht angefahren als ein Durchgangsbahnhof, bei dem man weniger Zeit gewinnen würde.>

Wie du sagst es ist eine Potentialfrage. Und gerade mit S 21 würde die Bahn (sollte das Potential fehlen) eher den Zug nicht mehr dort halten lassen da die Trassen- und Stationspreise für S21 im Vergleich zu heute erhöht werden sollen.

Trotzdem droht Stuttgart in keinem der Fälle Zugstreichungen - weil eben ein ausreichendes Potential vorhanden ist! Bei S 21 könnte es aber vielleicht zu Reduzierungen kommen weil der Kellerbahnhof und seine Zulaufstrecken das notwenige Verkehrsaufkommen einfach nicht mehr schaffen werden - so ähnlich wie dies zur Zeit bei der S-Bahn Stuttgart der Fall ist.


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