Ist ja alles schön und gut... (Allgemeines Forum)

Henrik, Samstag, 11.09.2010, 00:46 (vor 5752 Tagen) @ Steffen

Und viele Gegner meinen ja heute auf einmal, berechtigte Einwände zu haben - wieso denn jetzt erst?

Ich denke diese Verfahren sind zu einer Zeit, wo das projekt für die Bevölkerung noch nicht greifbar ist.

Das Thema der Stadt ist es ja seit etlichen Jahren,
die Pläne der Planfeststellung lagen wochenlang aus und es wurde auch entsprechend darüber informiert,
das Echo war ja auch entsprechend, es gab über 10.000 Anfragen, Einwendungen von betroffenden Bürgern, die alle entsprechend bearbeitet wurden.
Wo sind denn dann nun die großen Probleme gewesen?

Der Mensch reagiert eben erst, wenn die "Bedrohung" nahe kommt.

...... oder wenn die fundi-contra Bewegung aufwacht und zur Mobilmachung aufruft,
gespickt mit Gefälligkeitsgutachten, um die Ängste gut zu schüren, damit schön heulende Mädels im TV zu sehen sind...

ja, die Sit-Ins da vorm Bahnhof haben schon eher sowas wie ein Trauermarsch NACH einem Todesfall,
dann sollte man aber auch nicht so naiv sein und meinen, man könne da dem verstorbenen Antiquariat wieder zu Leben erwecken, wenn der Zug längst abgefahren ist.

...... und die Grünen waren in den letzten 15 Jahren ganze 7 Jahre lang gewichtiger Teil der Bundesregierung und hätten in der Zeit Stuttgart21 stoppen können oder eben Prüfung/Untersuchung von Alternativen (u.a. K21) durchsetzen können.

Die Grünen hätten da schon eher reagieren können. Nun weiss ich nicht wie sehr sich Bundesgrüne dafür interessieren, denn es ist eine von zig politischen Baustellen.

Gab es denn nachdem sie den TR HH-B sehr schnell zu Grabe bringen konnten und Fertigstellung NBS Erfurt-Nürnberg auf 2040+ hinauszögern konnten noch irgendein anderes bei den Grünen unbeliebtes größeres Verkehrsprojekt außer Stuttgart21?

Die diese Woche von VR vorgestellte Studie war auch von der Bundespartei der Grünen beauftragt
und der Verkehrspolitische Sprecher der Grünen im BT, und Vorsitzender des Verkehrsausschuss beteiligt sich ja auch groß in der Debatte.

Vor allem die Stadtgrünen sind ja aktiv dagegen, und die hatten seinerzeit nicht viel zu sagen.

haben sie denn heute mehr zu sagen?
Es geht hier doch nicht um parlamentarische Angelegenheiten.


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