Zu lange, zu schlecht kommuniziert (Allgemeines Forum)

hfrik, Samstag, 11.09.2010, 15:15 (vor 5724 Tagen) @ Holger2
bearbeitet von hfrik, Samstag, 11.09.2010, 15:16

Dem kann ich nur Zustimmen. Zudem wird den wildesten Gerüchten beliebig lange Zeit gelassen sich zu verbreiten, ohne dass von offizieller Seite Kontra gegeben wird.
Schuster hat sich erst jetzt dazu ausgelassen, warum die Sahe mit der Bürgerbefragung aus seiner Sicht keine Lüge gewesen sein kann, und warum aus seiner Sich Plamer lügt. Warum nicht schon vor einem Jahr?
Keiner von offizieller Seite schreitet ein, wenn ein Geologisches Gutachten, das als Teil der Planfeststellungsunterlagen mit auslag, auf einmal als "Geheimpapier" deklariert wird. Und zur Thematik Dolinen und Grundwasser daraus äussert sich auch kein extra dafür angestellter Pressesprecher (so jemand gibt es nämlich), da muss ich erst Sobek also Statik- und Bauprofessor an die Zeitung wenden.
Heimerl ist nun auch wieder aus der Rente zurückgekommen, weil ihm der Unsinn um K21 langsam einfach zu bunt wird. (Sein Vortrag gerstern im Rathaus muss sehr gut gewesen sein). Sowas darf bei einem solchen Projekt einfach nicht passieren.
Als Ingenieur, der auch noch im Verkehrsbereich zu tun hat, sieht man schnell, wo überall Unsinn in der Diskussion verbreitet wird. Schlimm ist insbesondere, wie viel von Journalisten unreflektiert geschrieben wird, und wie viel noch unreflektierter voneinander abgeschrieben wird. Otto Normalverbraucher kann da natürlich kaum Sinvolles von Unsinnigem unterscheiden, und bekommt dann natürlich Panik.
Aber ich habe so den Einduck, in den Foren melden sich auch immer mehr Leute vom Fach zu Wort und drehen die Diskussion so langsam.
Auch wenn das manchen Gegnern natürlich nicht gefällt.


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