Es ist eine Frage des Potentiales, nicht der Fixkosten! (Allgemeines Forum)

Zugreisender, Mittwoch, 15.09.2010, 23:21 (vor 5720 Tagen) @ Henrik

Es ging hier ja nicht um konkretes, es ging um hypothetisch,
und wenn die Überlegung im Raume steht, ist einfach die Frage, wieviel man einsparen kann, und da würde man nunmal beim Kopfbahnhof erheblich mehr einsparen als bei S21 - folglich läge beim Kopfbahnhof ein Einsparen eines Haltes erheblich näher als bei S21.

Es geht auch mir nicht zwingend um etwas Konkretes, das Prinzip ist aber immer das Gleiche. Nehmen wir nochmals an du bist der Chef einer Firma und du hast in einer anderen Stadt eine Niederlassung. Die Frage, ob du diese Niederlassung weiter betreiben wirst oder nicht wirst du niemals daran aufhängen ob sich diese in einer teuren 1A-Lage befindet oder in einer billigen Ramschgegend sondern immer daran welches Kunden- und Umsatzpotential du in dieser Stadt hast. Und wenn diese Frage positiv beantwortet wurde bleibst du auf jeden Fall vertreten und erst dann kommt, zweitrangig, die Frage ob zur Senkung der Fixkosten vielleicht ein Umzug angemessen wäre.

Und anders wird es bei der Bahn auch niemals sein. Weshalb fuhren den die ICEs der ersten Stunde von Hamburg nach München nicht über Würzburg und Nürnberg? Wäre kürzer, billiger und ohne Kopfbahnhöfe gewesen! Statt dessen der "Umweg" über Frankfurt und Stuttgart mit gleich zwei Kopfbahnhöfen? Weil dort eben die Kundschaft hin wollte oder eingestiegen ist! Stuttgart ist und bleibt ein Bahnhof mit einem sehr großen Fernverkehrspotential für die Bahn, unabhängig von den Fixkosten welche der Bahnhof kostet und wird daher niemals umfahren werden!


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