ICE L und nicht ICE-L, hier nochmal die Erklärung (Allgemeines Forum)

EK-Wagendienst, EGST, Donnerstag, 14.12.2023, 19:00 (vor 872 Tagen) @ ICETreffErfurt

Bei IC-D (Dosto), IC-E (KISS), IC-A (MET), ICE-A (ICE 1/2), ICE-B (ICE 4), ICE-W (ICE 3) und ICE-T stehen die Buchstaben mit Bindestrich für betriebliche Zuggattungsmerkmale:

  • -A / -D / -E -> Lademaßüberschreitung bzw. Einschränkungen auf einigen Strecken wie Berlin–Greifswald
  • -B -> "Brücke", also das Verbot vom Befahren bestimmter Brücken aufgrund höherer dynamischen Achslasten (mittlerweile größtenteils aufgehoben)
  • -W -> Wirbelstrombremse, besondere betriebliche Einschränkungen bei Strecken mit alten Achszähleinrichtungen und Gleisschaltmitteln
  • - T -> Neigetechnik und damit betriebliche Einschränkungen beim Lichtraum in Kurven, wenn unter GNT gefahren wird.


Das L bringt jedoch keine betrieblichen Einschränkungen, weswegen es halt nicht -L heißt. Das ist nur ein informativer Zusatz für "low floor" also Niederflugeinstieg.

Im Nahverkehr gibt es den betrieblichen Zusatz -L für Leichtbautriebwagen, wie beispielsweise die Stadtbahn in Karlsruhe. Außerdem noch der Zusatz -G für Triebwagen, bei denen die Gefahr besteht, dass sie auf Strecken mit Gleisfreimeldeanlage bestehend aus klassischen Gleisstromkreisen und Isolierstößen nicht korrekt erkannt werden.

Das meine ich, das wird noch ein endlos Thema.

dann gibt es noch -K Mit Autotransport also Auto im Reisezug.

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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.


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