Verschwörungsfantasterei als Ideen-Ursuppe?!? (Allgemeines Forum)

fjk, Dienstag, 22.06.2010, 10:52 (vor 5790 Tagen) @ Jogi

Ich bin ja für vieles offen, aber dieser Verschwörungsquatsch nimmt in diesem Fall absurde Züge an. Nicht immer, wenn die Bahn kurzzeitig was einstellt, will sie sich davon zurückziehen.

Ist ja schon gut, man wird doch noch ein bißchen ph/fantasieren dürfen. Abgesehen davon, dass man sich kaum vorstellen kann, Hamburg nach Süden hin völlig vom IC-Verkehr zu trennen, solange noch IC nach Westerland (da wollen ja nicht nur Leute aus Münster und Berlin hin) fahren und Flachland-Fahrräder in den Schwarzwald. Von der Anbindung der 101 ans Werk ganz zu schweigen (die gehören doch nach Hamburg?).
Demnach ist DAS ja wohl offensichtlich nicht ganz ernst zu nehmen.


Mal ganz abgesehen davon, dass es in Uelzen nebst entsprechender Manpower auch die nötige Infrastruktur braucht, sprich vor allem Gleiskapazitäten und Deckungssignale. Spätestens am erstgenannten dürfte es scheitern, wenn ich Eure vorhergehenden Schilderungen richtig verstanden habe.

Hmmm. Mir ist auch klar, dass das ein ziemlich illusorischer Vorschlag ist, aber dass das in dem gleisig doch üppigen Uelzener Bahnhof nicht theoretisch ginge, kann ich mir kaum vorstellen. Zumal, wenn der Verkehr wegen der Baustelle ohnehin ausgedünnt ist. Notfalls zieht man die abgezogenen Wagen direkt ins Werk (gut, dann muss die Lok noch rechtzeitig zurück...). Macht die NOB in Husum nicht manchmal so was ähnliches? Und daran wurde bei der Werkeinrichtung da bestimmt auch nicht gedacht.

Realistischer ist aber vielleicht (eben auch wegen des ausgedünnten Verkehrs) einen bahnsteiggleichen Umstieg zu gewährleisten für die Zeit des Baustellenfahrplans? Immerhin ist doch wahrscheinlich mit erhöhtem Fahrgast- und unpraktischem-Gepäck (vor allem mit Rädern dran, s.o.) zu rechnen?!?


Jogi

fantasiert ohne Verschwörung (und ohne was Böses zu wollen) weiter fjk


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