Reisender zwischen den Kulturen! (Reiseberichte)

Tobs, Region Köln/Bonn, Donnerstag, 01.09.2022, 14:54 (vor 1297 Tagen) @ J-C

Hallo J-C,

zurück denkend an meine eigene tägliche Pendelei zwischen - dem de facto rein frankophonen - Brüssel und Antwerpen, kann ich Deine Entscheidung sehr gut nachvollziehen. Auch wenn keine Landes-, wird doch - gewissermaßen - eine Sprach-, und - damit verbunden - eine "Kulturgrenze", überschritten, was ich persönlich immer als sehr bereichernd empfunden habe. (Auch wenn in meinem, im mutmaßlichen Gegensatz zu Deinem Falle, keine der beiden Sprachen meine Muttersprache ist, was natürlich die Wahrnehmung maßgeblich beeinflussen dürfte.)

Stören würden mich lediglich die zwei Geldbörsen.* Aber gerade wenn man die jeweiligen Landessprachen spricht, sollte man diese Chance natürlich nutzen - allein schon um in Übung zu bleiben. -;)

Was die Sache mit dem Grenztarifpunkt angeht, haben wir das ja selbst innerdeutsch, z. B. zwischen Wilnsdorf-Rudersdorf und Landesgrenze NRW/Hessen, falls da sich da zwischenzeitlich keine Änderung ergeben haben sollte. Während man mit dem RMV-Tickets (inkl. Hessenticket) bis zur Landesgrenze kommt, muss dennoch ab/bis Dillbrecht (= letzter Halt in Hessen) bis zur Landesgrenze "doppelt" bezahlt werden, da der NRW-Tarif (inkl. Landesticket) nur von/bis Wilnsdorf-Rudersdorf gilt und kein Ticket ab/bis NRW-Landesgrenze ausgestellt werden kann. Aachen Hbf., Richtung Belgien, ist dasselbe, zumal aber auch Inlandsfahrkarten nur ab/bis Hergenrath - statt AC Süd (Gr) - gelten. Andere machen es halt genauso. :)

* Zumindest bezweifle ich (aus für mich nachvollziehbaren Gründen), dass in Tschechien der Euro als Zweitwährung akzeptiert wird(?).

PS: Ich kann mich noch an einen Ausflug mit Bekannten aus Trier nach Luxembourg und Metz erinnern, die tatsächlich zwei zusätzliche Geldbörsen einsteckten. Grauenhaft!


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