Köln-Düsseldorf: Wen schützt die Schutzlangsamfahrstelle? (Allgemeines Forum)

Proeter, Donnerstag, 11.08.2022, 14:23 (vor 52 Tagen)
bearbeitet von Proeter, Donnerstag, 11.08.2022, 14:25

Hallo zusammen,

viele Male war die Schutzlangsamfahrstelle zwischen Köln und Düsseldorf Thema hier im Forum.
Am Sonntag bin ich mal wieder durchgefahren. Tatsächlich war auf der gesamten Länge kein einziger Bauarbeiter oder andere Menschen an der Strecke zu sehen. Trotzdem fuhr mein verspäteter Zug mit 120 km/h da durch. Das mich aus zwei Gründen schockiert:

a) Baustelle mit extremen Beeinträchtigung für die S-Bahn-Fahrgäste (SEV-Fahrzeiten teilweise das Mehrfache der Zugfahrzeiten), und trotzdem keine 24/7-Arbeit, ja nicht einmal tägliche Arbeit.

b) Langsam gefahren wird auch dann, wenn nicht gearbeitet wird.

Bei beiden Dingen frage mich, was das soll. Gut, bei a) könnte man noch über Zuschläge für Sonntags- und Nachtarbeit diskutieren. Wobei ich mir kaum vorstellen könnte, dass deren Mehrkosten keinen Nutzen-Kosten-Faktor von <1 hätten, was ja auch sonst ein wichtiges Merkmal für andere Investitionsentscheidungen im Bahnverkehr ist.

Aber dass die Schutz-La unabhängig von den Bauzeiten aufrechterhalten wird, das lässt mich am Willen und den Fähigkeiten der Verantwortlichen zweifeln. Was könnte der Grund hierfür sein? Wurde das schlichtweg vergessen?


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